Regionalliga Südwest

Profi oder Amateur?

  • Michael Schüssler
    vonMichael Schüssler
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(ms). Sind Akteure, die in der Regionalliga Südwest spielen, Profi- oder Amateurfußballer? Jonas Ochs, Assistent des hauptamtlichen Geschäftsführers bei der Regionalliga Südwest GbR mit Sitz in Karlsruhe, konnte am Donnerstag darauf keine Antwort geben. "Das muss noch geklärt werden." Am Abend ergänzte Geschäftsführer Sascha Döther, dass die Regionalliga die vier Bundesländer, in denen mehrere Vereine/Kapitalgesellschafen beheimatet sind, um kurzfristige Klarstellung gebeten habe, unter welche Regelung die Regionalligisten fallen.

Jürgen Radeck, Vorsitzender des Verbandsausschusses für Spielbetrieb und Fußballentwicklung im Hessischen Fußball-Verband, sagt: "Es gibt Landesverbände, die Regionalligisten als Profivereine sehen, in anderen Verbänden ist dies nicht der Fall." Da dies uneinheitlich gesehen wird, ist die Frage nach dem Status der Fußballer in Liga vier, obwohl innerhalb des DFB als erste Amateurliga geführt, derzeit also noch ungeklärt. Werden die Spieler von Regionalligisten als Profis behandelt, dann dürften diese ab Montag weiter trainieren und auch spielen. Unter Ausschluss von Zuschauern. Falls nicht, dann würden die Regionalligisten ab dem 2. November wie die restlichen Amateurfußballer zwangspausieren.

Für Daniyel Cimen, Trainer des FC Gießen, ist der Status seiner Mannschaft klar: "Wir sind Amateure. Wenn wir als Profis laufen würden, dann müssten alle Clubs alle drei Tage einen Corona-Test auf Kosten des Vereins machen. Das können sich die meisten Vereine nicht leisten."

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