Postler unterlegen

  • Harold Sekatsch
    vonHarold Sekatsch
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(se). In seinem ersten Saisonspiel zeigte der Post-SV Gießen, Aufsteiger in die Tischtennis-Verbandsliga, beim TTC Fulda-Maberzell III eine recht ordentliche Vorstellung, kassierte aber beim Favoriten die erwartete Niederlage. Diese fiel mit 4:8 aber moderater aus, als man es im Vorfeld befürchtet hatte. Dennoch war Simon Burkhardt nicht ganz zufrieden mit dem Auftritt seiner Gießener am Samstag in Osthessen. "Nur das hintere Paarkreuz hat die Trainingsleistungen an den Tisch gebracht", erklärte der Mannschaftsführer der "Postler".

In der Tat, drei der vier Punkte gingen auf das Konto der Spieler auf den Positionen fünf und sechs. Dabei trug sich Marco Morsch gleich zweimal in die Siegerliste ein: Gegen den Fuldaer Johannes Hodes gewann er mit 3:0 und bewies beim 3:2 (nach 0:2-Satzrückstand) gegen Mathis Wilhelm im zweiten Durchgang das größere Stehvermögen. Einmal erfolgreich war Jannik Bäumler, der Hodes mit 3:2 bezwang. Zu diesem Zeitpunkt war die Partie allerdings schon längst entschieden. "Beide haben richtig gut gespielt", zollte Burkhardt Marco Morsch und Jannik Bäumler dennoch ein dickes Lob. Einen weiteren Punkt zum Mannschaftsergebnis der Gießener steuerte der an Position eins notierte Alec Metsch bei, der beim 3:1-Erfolg gegen den Fuldaer Arno Kosler eine starke Leistung bot, in seinem zweiten Spiel gegen Hans-Jürgen Fischer aber mit 0:3 den Kürzeren zog.

Die anderen drei Post-SV-Akteure konnten die Trainingsleistungen nicht ins erste Punktspiel übertragen. Dabei sah Burkhardt seine eigene Leistung (jeweils 0:3 gegen Fischer und Kosler) trotz guter Ansätze ebenso kritisch wie die der Spieler im mittleren Paarkreuz, Nahom Tewelde und Andreas Schmalz, die ebenfalls leer ausgingen.

Trotz der Niederlage räumte Simon Burkhardt ein: "Es hat relativ viel Spaß gemacht", sagte er hinterher und sprach damit die starke Leistung der Fuldaer an, die sicherlich zu den Titelanwärtern in dieser Saison zu zählen sind.

Nicht im Einsatz befanden sich am zurückliegenden Wochenende die beiden anderen heimischen Tischtennis-Verbandsligisten TSF Heuchelheim und NSC Watzenborn-Steinberg II.

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