Bezirksoberliga

Post-SV Gießen gelingt der optimale Start

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(pie). Der erste Spieltag in der Tischtennis-Bezirksoberliga der Männer ist gespielt und förderte klare Ergebnisse zu Tage. Den Auftakt bildete am Freitagabend das Derby zwischen dem Post-SV Gießen und dem TSV Klein-Linden, das die Gastgeber mit 9:4 für sich entschieden. Im Duell des NSC Watzenborn-Steinberg II mit dem TTC Wißmar setzen sich die Pohlheimer mit 9:1 durch.

Post-SV Gießen - TSV Klein-Linden 9:4:Der TSV war ohne zwei Spieler angetreten, Alexander Roßbild und Christian Fensterer mussten passen. Und so gestaltete sich der Saisonauftakt vergleichsweise klar. Nach den Doppeln ging Gießen mit einer 2:1-Führung in die Einzel, Neuzugang Alec Metsch und Simon Burkhardt sowie Fabian Büttner und Andreas Schmalz heimsten in jeweils drei Sätzen die ersten Punkte ein. In vier Sätzen sicherten sich die Kleinlindener Elmar Schaub und Frank Drolsbach Doppel zwei. Bis zum 3:3 blieb die Partie ausgeglichen, Metsch setzte sich in drei Durchgängen gegen Matthias Nicolai durch, der TSV zog durch Siege von Schaub und Frank Drolsbach nach. In einem packenden Match gegen Schaub sorgte Metsch mit einem Fünf-Satz-Erfolg für das 6:4. Büttner legte gegen Jörg Drolsbach spektakulär nach und sorgte für die Entscheidung. Der Kleinlindener führte bereits mit 2:1 und lag im dritten Satz mit 9:6 vorne, als Büttner das Ruder herum riss und die Partie und somit die gesamte Begegnung für den Post-SV entschied. "Jetzt gilt es, sich schnell zu regenerieren", erklärte Post-Mannschaftsführer Burkhardt, denn am Tag danach standen die Gießener gegen Niederbieber wieder an der Platte.

TV Angersbach - TV Großen-Linden II 9:1:"Dass es ein schwieriges Spiel wird, war uns von Anfang an klar. Dass wir aber so komplett unter die Räder kommen, damit haben wir nicht gerechnet", sagte ein gefrusteter Thomas Krämer. "Man hätte sicherlich den einen oder anderen Punkt in einem knappen Spiel noch mehr machen können, das ändert aber nichts an einem absolut verdienten Sieg der Gastgeber." Krämer meinte unter anderem die Doppel zwei und drei und hier vor allem die unglückliche Fünf-Satz-Niederlage von Daniel Schmidt und Arne Friede. Er selbst unterlag in seinem Einzel im vierten Satz mit 10:12, und auch Lars Wagner schnupperte in seinem Einzel am Punktgewinn. Den fuhr aber lediglich Steffen Pohl in drei Durchgängen ein und sicherte dem TV somit wenigstens den Ehrenzähler.

NSC Watzenborn-Steinberg II - TTC Wißmar 9:1:In einem waren sich beide Mannschaften einig: Es hätte durchaus knapper sein können. Fünf Matches gingen über die volle Distanz und etliche Sätze in die Verlängerung. Gleich im Doppel mussten sich die NSC-Akteure Martin Richter und Thomas Domicke ordentlich strecken, ehe sie den Sieg gegen Gunter Penzel/Moritz Schreiber in der Tasche hatten. In der Folge brauchten Tim Neuhof und Felix Stallmach im Einzel gegen Tom Twotuschka und Penzel fünf Sätze, ehe die 5:0-Führung zu Buche stand. Den einzigen Punkt für Wißmar holte sich Carsten Schmidt in vier Durchgängen gegen Richter. "Watzenborn hat verdient gewonnen, sie waren die bessere Mannschaft", meinte TTC-Mannschaftsführer Michel, der in seinem Einzel gegen Domicke im fünften Durchgang erst mit 10:12 einen weiteren Punktgewinn knapp verpasste.

Post-SV Gießen - TTF Niederbieber 9:2:In souveräner Manier holte sich der PSV auch das zweite Match des Wochenendes und mit 4:0 Punkten damit die Tabellenführung. "Zum Spiel gegen Niederbieber gibt es nicht allzu viel zu sagen", schmunzelte Burkhardt. "Die Gäste sind wie wir ohne Ersatzspieler aufgelaufen und haben zugegeben, dass das Verbandsspiel gegen uns für mindestens die Hälfte der Spieler die erste ›Trainingseinheit‹ seit der vergangenen Saison war. Ich denke, dass sich hier unsere Vorbereitung ausgezahlt hat und wir deshalb so deutlich gewinnen konnten." Lediglich Doppel zwei, bestehend aus Morsch und Jannik Bäumler, sowie Morsch im Einzel mussten sich in jeweils fünf Sätzen geschlagen geben. Büttner/Schmalz benötigten ebenfalls fünf Durchgänge, ehe Doppel drei siegreich vom Tisch ging. Im Großen und Ganzen verliefen zwar einige Sätze eng, den Schlusspunkt setzten aber immer die Hausherren. "Die Spieler Metsch, Büttner und Schmalz sind somit sowohl in den Einzeln, als auch in den Doppeln ungeschlagen und haben damit den bestmöglichen Saisonstart erwischt", freute sich Burkhardt für die Kollegen.

FV Horas Fulda II - TSV Allendorf/Lda. II 9:1:Eine derbe Pleite setzte es für den Aufsteiger bei Favorit Horas II. "Wir waren chancenlos", musste Mannschaftsführer Ulrich Bandt eingestehen. Lediglich Tim Leipold konnte sich nach fünf umkämpften Durchgängen einen Punkt angeln, sodass der TSV nicht mit gänzlich leeren Händen die Rückreise antreten musste. Eng war auch Doppel zwei, in dem sich Bandt und Leipold erst im fünften Satz geschlagen geben mussten. Alle anderen Partien wurden zumeist in drei klaren Durchgängen zugunsten der Gastgeber entschieden.

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