Pollastrone trifft in der Verlängerung

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(mn). Bad Nauheim führte zweimal und lag kurz vor Schluss doch in Rückstand. Bad Nauheim traf in Unterzahl und in zweimal Überzahl - und Bad Nauheim holte am Sonntag vor 1812 Zuschauern im Colonel-Knight-Stadion zwei Punkte, mit denen Tabellenplatz drei in der Deutschen Eishockey-Liga 2 behauptet werden konnte.

Mit 4:3 (1:0, 1:1, 1:2/1:0) nach Verlängerung konnten sich die Roten Teufel gegen die Heilbronner Falken durchsetzen. Jerry Pollastrone setzte den Schlusspunkt unter eine ebenso wilde, wie tempo- und abwechslungsreiche Auseinandersetzung. Zuvor hatten Stefan Reiter, Tristan Keck und Tobias Wörle für die Hessen getroffen.

»Wir waren 40 Minuten lang nicht im Spiel. Bad Nauheim hat sehr viel Druck gemacht. Dann haben wir gutes Hockey gezeigt. Die Strafzeit am Ende war sicherlich glücklich für Bad Nauheim«, meinte Falken-Assistenz-Trainer Chrisoph Schubert, der Chefcoach Jason Jason Morgan in der Pressekonferenz vertrat. Harry Lange war seitens der Hausherren »heilfroh über die Punkte«. Nach »sehr gutem Beginn« habe man im zweiten Abschnitt »manches falsch gemacht« und sei in den letzten 20 Minuten »nicht gut gewesen«.

Am Morgen hatten die Roten Teufel den Tryout-Vertrag mit Nikonoar Dobryskin in ein Angestelltenverhältnis bis zum Saisonende modifiziert. Der Verteidiger fällt unter das U 23-Kontingent und kann im Bedarfsfall auch für Kooperationspartner EG Diez-Limburg auflaufen.

Dem entscheiden Treffer in der Verlängerung war eine Hinausstellung gegen Simon Thiel vorausgegangen, über die sich die Gäste-Bank kaum beruhigen konnte. Bad Nauheim spielte diese nummerische Überzahl sehr geduldig aus, am Ende hatte Pollastrone quasi das leere Tor vor sich.

Beide Mannschaften zeigten von der ersten Minute an Power-Eishockey, mit viel Wucht und Energie. Kein Durchschnaufen, kein Taktieren - Angriff war die Devise. Ein Spiel in der neutrale Zone fand quasi nicht statt.

EC Bad Nauheim: Bick - Kevin Schmidt, Wachter, Sekesi, Stephan, Tomas Schmidt, Dobryskin - Körner, Vause, Keck, Wörle, Hickmott, Pollastrone, Herrmann, Mick Köhler, Reiter, Leon Köhler, Bartuli.

Heilbronner Falken: Mnich - Maschmeyer, Morrison, Mapes, Fischer, Hadamzik, Preto - Williams, Blackwater, Fabricius, Della Rovere, Lautenschlager, Lambacher, Dunham, Klos, Thiel, Volkmann.

Im Stenogramm / Tore: 1:0 (12.) Reiter (Herrmann, Stephan), 1:1 (24.) Blackwater (Lautenschlager, Williams), 2:1 (29.) Keck (Vause - SH), 2:2 (46.) Thiel (Lautenschlager, Lambacher), 2:3 (51.) Lautenschlager (Thiel, Fabricius), 3:3 (58.) Wörle (Körner, Tomas Schmidt - PP), 4:3 (63.) Pollastrone (Vause, Kevin Schmidt - PP). - Schiedsrichter: Falten/Schmidt. - Strafminuten: Bad Nauheim 4, Heilbronn 8. - Zuschauer: 1812.

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