Pokal-Finale am Bornheimer Hang?

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(pm). Die PSD Bank Arena am Bornheimer Hang hat sich um die Austragung des Hessenpokalfinals am 22. August beworben. Der FSV Frankfurt hat ein Hygiene- und Zuschauerkonzept für das Stadion erarbeitet und beim Hessischen Fußballverband eingereicht.

Neben dem Frankfurter Regionalligisten hat sich auch der TSV Steinbach Haiger mit seiner Heimspielstätte um die Ausrichtung des Hessenpokalfinals beworben. Die finale Entscheidung darüber fällt demnächst der Hessische Fußballverband.

Der FSV Frankfurt steht als Finalteilnehmer fest, den zweiten Finalisten ermitteln die Ligakonkurrenten FC Gießen und Steinbach Haiger am 15. August. "Wir haben ein gutes und vor allem für die Zuschauer sicheres Hygiene- und Zuschauerkonzept erarbeitet. Auch für Frankfurt und die gesamte Metropolregion wäre eine Austragung eine große Sache, da der Finaltag der Amateure live in der ARD übertragen wird", sagte FSV-Geschäftsführer Patrick Spengler. Mit dem örtlichen Gesundheitsamt steht der Klub im Austausch, mindestens 1200 Leute sollen in dem etwa 12 500 Zuschauer fassenden Stadion untergebracht werden und zumindest für ein wenig Atmosphäre sorgen.

Der Sieger des Finals darf in der kommenden Saison am DFB-Pokal teilnehmen. Für die Teilnahme an der 1. Hauptrunde gab es in der Saison 2019/20 ein Preisgeld von immerhin 175 500 Euro. Und auch wenn diese Prämie durch die Coronavirus-Pandemie fallen sollte, wird sowohl beim FSV als auch in Steinbach und Gießen jeder Euro dringend benötigt.

Auf Steinbacher Seite nicht in der Vorschlussrunde dabei ist Stürmer Christopher Kramer, der seinen noch bis Juni 2022 gültigen Vertrag vorzeitig aufgelöst hat und zum Nord-Regionalligisten SC Weiche Flensburg wechselte. Kramer war im Januar 2019 vom Wuppertaler SV an den Haarwasen gekommen und erzielte neun Treffer in 31 Pflichtspielen. Vor seinem Engagement in Wuppertal spielte der 1,84-m-Mann bereits für den VfB Oldenburg, VfB Lübeck, VfR Neumünster, Holstein Kiel, TSV Altenholz und Kilia Kiel.

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