Pointers wollen nachlegen

  • VonSebastian Kilsbach
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(sks). Nach dem rauschhaften Sieg über Reutlingen sind die Gießen Pointers in der Basketball-Regionalliga in Mannheim gefordert. Sprungball bei der SG ist am Sonntag um 15.15 Uhr. Etwaige Schlachtenbummler aufgepasst: Das Spiel wurde örtlich in die GBG-Halle in Herzogenried verlegt. Lust auf mehr machte das 101:69 zu Hause über Reutlingen am letzten Sonntag definitiv.

Vor allem in der zweiten Hälfte spielten sich die Lahnstädter in einen Rausch. Alleine Chris Kenntemich markierte unvorstellbare neun Dreier.

Mit zwei Siegen mehr auf dem Konto stehen die Pointers tabellarisch deutlich vor Mannheim, die erst drei Siege vorzuweisen haben. Zuletzt musste man sich den Sunkings Saarlouis geschlagen geben. Das Spiel der Gießener im Saarland war vor zwei Wochen aufgrund eines positiven Corona-Selbsttests kurzfristig verlegt worden. Ein Ersatztermin steht noch nicht fest.

Headcoach Daniel Dörr macht sich auf einen interessanten Gegner gefasst. Ein weiterer Sieg sei nicht unwichtig, um in der Tabelle für klare Verhältnisse zu sorgen. Bei einem Punktgewinn würde sich Gießen nach oben orientieren, andernfalls rutscht man wieder ins Tabellenmittelfeld.

»Sie spielen sehr offensiv, angeführt von Jeremy Ingram und Alexander Kuhn«, so Dörr. Ingram führt die Liga nach Zählern im Schnitt deutlich an. 33.6 Punkte sind es im Schnitt für den Shooter. Kuhn ist mit 21 Zählern ebenfalls einer der zehn fleißigsten Korbsammler in der Staffel. Umgerechnet sind die beiden für 54 der 79 Punkte verantwortlich, die Mannheim im Saisonmittel erzielt. Ein unglaublicher Wert, der gleichzeitig Lücken im Teamplay offenbart: »Man muss sie eigentlich beide kontrollieren. Das ist bei ihnen bereits die halbe Miete«, so Dörr.

Bei den Pointers grassiert derzeit die Grippe. »Einige könnten geschwächt sein«, sagt Dörr: »Aber das ist egal. Wir müssen einfach daran anknüpfen, wo wir letzte Woche aufgehört haben: Teambasketball und Intensität in der Defense.«

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