Pointers wollen "Muskeln spielen lassen"

(lad) Mit dem letzten Spieltag der Hinrunde endet in der Basketball-Regionalliga an diesem Wochenende die Weihnachtspause. Für die VfB Gießen Pointers steht ein Heimspiel gegen die SG Heidelberg/Kirchheim auf dem Programm. "Wir hatten durch die Pause Erholung und sind jetzt wieder hungrig, Basketball zu spielen", strahlt Pointers-Trainer Dejan Kostic Motivation aus.

(lad) Mit dem letzten Spieltag der Hinrunde endet in der Basketball-Regionalliga an diesem Wochenende die Weihnachtspause. Für die VfB Gießen Pointers steht ein Heimspiel gegen die SG Heidelberg/Kirchheim auf dem Programm, das wie gewohnt am Sonntag um 17.30 Uhr in der Doppelturnhalle der Liebigschule angepfiffen wird. "Wir hatten durch die Pause Erholung und sind jetzt wieder hungrig, Basketball zu spielen", strahlt Pointers-Trainer Dejan Kostic Motivation aus.

Jedoch kennt er auch die mögliche Gefahr der Auszeit: "Durch das Nichtantreten von Mainz im letzten Spiel vor der Pause haben wir länger keine Spiele bestritten als die anderen Teams und müssen erst wieder in unseren Rhythmus finden", so der Coach über die vierwöchige spielfreie Zeit. Die Partie gegen Mainz, die von der Staffelleitung zunächst mit 20:0 für Gießen gewertet worden war, ist in der Zwischenzeit übrigens wieder aus der Wertung genommen worden, sodass anzunehmen ist, dass Theresianum Protest einlegt hat. Etwas Offizielles bekamen die Pointers bislang aber noch nicht mitgeteilt.

Heidelberg/Kirchheim ist derweil ein altbekannter Gegner, mit dem sich der VfB schon oft messen durfte. Daher fällt Kostic die Einschätzung des Gegners leicht: "Die SG ist eine gefährliche Mannschaft, gegen die es kein Gegner einfach hat. Sie spielt viel über Zone und hat eine geduldige Offensive. Heidelberg ist seit Jahren eingespielt, hat aber trotzdem ein junges Team, in dem viele Spieler zweistellig punkten können."

Glück für Gießen, denn zwei dieser Akteure fehlen Heidelberg am Sonntag. Zum einen ist dies Topscorer Jens Hirschberg (17,6 PPG), der eine Doppellizenz mit dem USC Heidelberg hat und zeitgleich für diesen auflaufen wird, und Martin Rittinger. Der 18-jährige Guard (10,7 PPG) ist am selben Tag in der NBBL für das Team Kurpfalz im Einsatz. Bleiben von den Topspielern noch Christoph Schropp und Philipp Rittinger. Der Zwei-Meter-Center Schropp erzielt nicht nur durchschnittlich zwölf Punkte, sondern kam in den letzten vier Spielen auch auf 13 Rebounds pro Partie, womit er maßgeblich dazu beitrug, dass sein Club unter den Brettern meist eine bessere Bilanz vorzuweisen hatte als sein Gegner. Rittinger ist mit seinen 28 Jahren ein erfahrener Guard, der 13,6 Punkte pro Partie beisteuert und für Gefahr von der Dreierlinie sorgt.

Die zahlreichen Assists Heidelbergs in der Teamstatistik belegen, dass die Mannschaft gut eingespielt ist und über ein großes Repertoire an Spielzügen verfügt. Im Gegensatz zur SG sind bei Gießen alle Spieler an Bord, von denen Kostic verlangt, "die Muskeln spielen zu lassen", um die Erfolgsgeschichte der Pointers weiterzuschreiben.

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