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Benjamin Lischka (links) kehrt nach Gießen zurück und spielt nach seiner 46ers-Zeit nunmehr für die Pointers.

Pointers verpflichten Benjamin Lischka

(grm/pm) Dem Basketball-Regionalligisten Gießen Pointers ist ein Transfer-Coup gelungen: Benjamin Lischka kehrt mit der Erfahrung von 158 BBL-Spielen, der Großteil davon für die Gießen 46ers, zurück in seine Heimatstadt.

»Ich finde es super, in der kommenden Saison für den Verein zu spielen, wo ich als kleiner Knirps angefangen habe. Die Gespräche mit Patrick (Mouchard, Anm. d. Red.) waren sehr unkompliziert, die Ausrichtung und Ziele für die neue Saison hören sich super an und wir kamen schnell auf einen Nenner. Ich möchte das junge Team unterstützen und ihnen helfen, als eine Art Mentor«, wird der 32-Jährige in der Pressemitteilung der Pointers zitiert.

Auch Teammanager Mouchard freut sich über die Verpflichtung: »Dass das mit Benni geklappt hat, ist natürlich Wahnsinn, einfach super. Zuerst war es mir ein wenig unangenehm, ihn zu fragen, ob er sich vorstellen könne, bei uns in der 1. Regionalliga zu spielen. Aber dann führten wir super Gespräche und es ergab sich schnell, dass Benni ein Pointer wird.«

Für Lischka, der sowohl als Power Forward als auch als Center eingesetzt werden kann, schließt sich somit ein Kreis. In Gießen geboren, begann er seine Karriere beim TSV Langgöns und schloss sich mit 14 Jahren dem VfB 1900 Gießen an. Seine ersten Schritte im Profi-Bereich machte er ab 2007 beim TV Lich, wo er unter anderem mit seinem zwei Jahre älteren Bruder Johannes (derzeit Kapitän der Depant Gießen 46ers Rackelos) in der Pro A auflief. Über die Stationen VfL Kirchheim Knights und Crailsheim Merlins landete er schließlich 2013 bei den 46ers, die zu diesem Zeitpunkt gerade aus der BBL abgestiegen waren. Gemeinsam mit Teamkollegen wie T. J. DiLeo, Yorman Polas Bartolo und Cameron Wells stieg er 2015 wieder in die BBL auf. Nachdem Lischka unter Aufstiegs-Coach Dennis Wucherer in der Regel nur von der Bank kam, entwickelte er sich bei dessen Nachfolger Ingo Freyer zum Starter. So spielte er 2017/18 die beste BBL-Saison seiner Karriere (durchschnittlich 10,3 Pkt., 3,9 Reb., Eff. 11,3) und wurde dafür mit einer Allstar-Nominierung für das »Team national« belohnt.

Obwohl er als »Gießener Jung« und aufgrund seines Einsatzwillens bei den 46ers-Fans Kultstatus besaß, wechselte Lischka 2019 zu den Telekom Baskets Bonn, wo er bis zum Sommer diesen Jahres unter Vertrag stand. Nun ist Benjamin Lischka, inzwischen verheiratet und Familienvater, in seine Heimat zurückgekehrt und will dort - neben einer angestrebten beruflichen Tätigkeit - weiterhin dem Basketballsport nachgehen.

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