VfB Pointers II steigen in die Oberliga auf

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Die VfB Gießen Pointers II haben mit einem 105:77-Heimerfolg gegen die ACT Kassel II ihr Meisterstück gemacht und stehen somit vorzeitig als Aufsteiger in die Oberliga fest. Somit kann der TV Lich II, trotz seines 78:65-Erfolgs gegen die TSG Wieseck, nicht mehr auf Rang eins vorstoßen. Siegreich war auch der TSV Lang-Göns, der in Wetzlar mit 76:62 gewann. Der TSG Lollar gelang gegen die ACT Kassel III mit 100:84 ein Big Point im Kampf um den Klassenerhalt.

Die VfB Gießen Pointers II haben mit einem 105:77-Heimerfolg gegen die ACT Kassel II ihr Meisterstück gemacht und stehen somit vorzeitig als Aufsteiger in die Oberliga fest. Somit kann der TV Lich II, trotz seines 78:65-Erfolgs gegen die TSG Wieseck, nicht mehr auf Rang eins vorstoßen. Siegreich war auch der TSV Lang-Göns, der in Wetzlar mit 76:62 gewann. Der TSG Lollar gelang gegen die ACT Kassel III mit 100:84 ein Big Point im Kampf um den Klassenerhalt.

VfB Gießen Pointers II – ACT Kassel II 105:77 (54:40): Gießen startete zunächst nicht gut ins Spiel und hatte Probleme gegen die Zonenverteidigung der Gäste. Ab dem zweiten Viertel hatten sich die Hausherren darauf jedoch besser eingestellt und konnten die Führung übernehmen. Mit einem 54:40-Vorsprung ging das Team von Trainer Daniel Dörr in die Halbzeit. Auch nach der Pause diktierte der VfB das Geschehen und kam der Meisterfeier mit jedem Korberfolg einen Schritt näher. Nach der Schlusssirene brachen dann alle Dämme – und es wurde ausgiebig diese grandiose Saison gefeiert.

"Es hat unglaublich viel Spaß gemacht mit den Jungs. Wir hatten eine tolle Mischung aus jungen und alten Spielern. Gerade die jungen Kerle wie Lukas Wöll oder Niklas Kümmel haben sich in ihrer ersten Saison im Herrenbereich zu Leistungsträgern aufgeschwungen. Wir haben einen richtigen Run gehabt und haben so um den Jahreswechsel herum gemerkt, dass der Aufstieg wirklich im Bereich des Möglichen ist. Wir wollen das Team im Kern zusammenhalten und freuen uns sehr auf die neue Herausforderung in der Oberliga", äußerte sich Pointers-Trainer Dörr zum Triumph.

Pointers II: Arabin (18), Geese (5), Göttker, Hahn (20), Kistler (2), Kloos, Kümmel (21), Lohwasser, Schuhmacher (22), Seibert (17).

TSG Lollar – ACT Kassel III 100:84 (45:34): Der Aufsteiger aus Lollar hat seine letzte Chance im Kampf um den Klassenerhalt ergriffen und den direkten Konkurrenten aus Kassel in der Tabelle überflügelt. Dank des sechsten Saisonsieges steht die TSG nun auf Rang acht, hat aber bereits eine Partie mehr absolviert als Kassel. Aufgrund des mit einem Punkt verlorenen direkten Vergleiches haben sie den Klassenerhalt jedoch nicht mehr selbst in der Hand. Die Hausherren zeigten dabei wieder einmal ihre offensive Durchschlagskraft und führten schon zur Pause mit 45:34. Diesen Vorsprung sollten sie auch im zweiten Durchgang nicht mehr hergeben, denn offensiv lief es weiter rund. Mit ihrer unorthodoxen Spielweise stellten die Lollarer die Gäste vor Probleme und müssen nun in einer Woche bei ACT Kassel II nachlegen und auf einen Ausrutscher der Konkurrenz hoffen.

Lollar: Amend (28), Cremer (34), Demes (2), Hühn (11), Oppenländer (7), Mergan (14), Przybilla (1), Sarmiento (3).

TV Lich II – TSG Wieseck 78:65 (49:33): Lich hatte zu Beginn Probleme mit den bereits als Absteiger feststehenden Wieseckern, die TV-Coach Thorsten Heinz durch ihren 16:8-Start schnell zur ersten Auszeit zwangen. Diese verfehlte ihre Wirkung nicht, denn die Hausherren, insbesondere Cedric Ohly, setzten den Wunsch ihres Trainers, den Korb zu attackieren, um und führten nach zehn Minuten mit 24:23. Im zweiten Viertel setzten sich die Hausherren deutlicher ab, da Wieseck den Zug zum Korb nicht in den Griff bekam. Aufseiten der TSG hielt Corey Lewis dagegen, der zur Pause bereits 19 Zähler gesammelt hatte.

Nach dem Seitenwechsel ließ die Dominanz der gut als Team spielenden Licher nicht nach. Heinz ließ breit rotieren und sah sein Team mit einem 64:44-Vorsprung ins letzte Viertel gehen. In diesem kämpfte sich Wieseck allerdings noch einmal in das Match zurück. Angeführt vom überragenden Lewis verkürzte die Mannschaft von Trainer Marcel Schulz auf 65:74, zu mehr sollte es jedoch nicht mehr reichen. "Wir haben unsere weiße Weste in den Heimspielen gewahrt und vor allem im zweiten und dritten Viertel sehr gut gespielt. Zudem möchte ich dem VfB zur verdienten Meisterschaft gratulieren, sie haben eine tolle Saison gespielt", sagte Heinz.

Lich: Ohly (18), Mehl (7), Klassen (7), Reitschmidt (7), Wolf (13), Endres (3), Hungenberg (2), Vogt (4), Roith (11), Jakob (4), Friedrich (2). – Wieseck: Bastian (9), Dietzmann (8), Dörr, Hofmann (7), Lewis (32), Sames (3), Schulz (2), Tafferner (4).

TV Wetzlar – TSV Lang-Göns 62:76 (40:39): Mit einem von Spielern aus der zweiten Mannschaft verstärkten Kader stand das Spiel der Langgönser beim Tabellendritten nicht unter den besten Voraussetzungen. Da auch Wetzlar unter anderem auf seinen Topscorer Dean Corral verzichten musste, war jedoch eine gewisse Chancengleichheit hergestellt. Diese zeigte sich dann auch in der ersten Halbzeit, die von vielen Führungswechseln geprägt war. Langgöns bespielte die Zonenverteidigung der Gäste gut und operierte selbst mit einer stabilen Manndeckung.

Zur Pause führten jedoch die Hausherren mit 40:39. Nach dem Seitenwechsel verlagerte die Mannschaft von Trainer Christian Barwinek das Spiel geschickt mehr in die Zone und hatte dort mit Chris Kane jemanden, der seine beste Saisonleistung zeigte. Er kam selbst immer wieder zum Abschluss, steckte den Ball aber auch vom Highpost gekonnt auf seine einlaufenden Mitspieler durch. So konnten die Gäste die Führung übernehmen. Auch im letzten Viertel zeigte Langgöns ein schönes Teamspiel und erwies sich letztlich auch als fittere Mannschaft. Wetzlar agierte zunehmend unkonzentrierter, und der TSV nutzte diese Fehler aus, um den Vorsprung zu erhöhen.

"Das ist durchaus ein Überraschungssieg, über den wir uns natürlich sehr freuen. Die Jungs haben an beiden Enden des Feldes ein tolles Spiel gemacht, und wir hatten viel Freude an der Partie", kommentierte Barwinek. – Langgöns: Burns (15), Christ (2), Fernández-Mühlke (2), Gißel (12), Kane (17), Keiner (16), Steinbach (3), Wilhelm (2), Zanjani (7).

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