Pointers im Spielrausch

(mv) "Das war eine Demonstration modernen Basketballs, toll anzuschauen. Mir hat es unglaublich viel Spaß gemacht", freute sich Dejan Kostic, Cheftrainer der VfB 1900 Gießen Pointers, nach dem Spiel gegen Eintracht Frankfurt. Kein Wunder: Sein Team hatte am zweiten Spieltag der Basketball-Regionalliga Südwest dem Gegner keine Chance gelassen und die Frankfurter mit 92:44 (42:16) aus der Halle geschossen.

(mv) "Das war eine Demonstration modernen Basketballs, toll anzuschauen. Mir hat es unglaublich viel Spaß gemacht", freute sich Dejan Kostic, Cheftrainer der VfB 1900 Gießen Pointers, nach dem Spiel gegen Eintracht Frankfurt. Kein Wunder: Sein Team hatte am zweiten Spieltag der Basketball-Regionalliga Südwest dem Gegner keine Chance gelassen und die Frankfurter mit 92:44 (42:16) aus der Halle geschossen.

Das intensive Verteidigungstraining unter der Woche zahlte sich für die Gastgeber von der ersten Minute an aus: Mit viel Druck auf den ballführenden Spieler und guten Rotationen erarbeiteten sich die Pointers immer wieder Ballgewinne, die den Ausgangspunkt für Schnellangriffe darstellten. Die Gäste waren mit diesem Spiel völlig überfordert, sodass der VfB schnell mit 15:2 (5.) führte. "Wir haben perfekt umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten, wir liefen wie ein Uhrwerk", zeigte sich Kostic mit dem ersten Spielabschnitt (19:8, 10.) zufrieden. Auch nach der Viertelpause ließen es die Gießener nicht ruhiger angehen, suchten immer wieder den freien Mann und verfielen nicht in ein wildes Spiel. Stück um Stück setzte sich der Vorjahresvierte vom Aufsteiger aus Frankfurt ab und lag bereits zur Halbzeit beim 42:16 zumindest für dieses Eintracht-Team uneinholbar in Führung.

Doch Kostic merkte zu Recht an: "Frankfurt war zwar schwach, wir waren aber auch unglaublich gut."

Nach dem Seitenwechsel spielte sich sein Team in einen kleinen Rausch, ließ nur noch sechs Punkte der Gäste zu und dominierte an beiden Enden des Feldes. "Wir haben ihnen kaum Möglichkeiten gelassen, waren gut vorbereitet und sehr selbstbewusst", freute sich der gebürtige Serbe, der selbst einmal als Coach bei den Frankfurtern unter Vertrag stand. Der gut aufgelegte Youngster Oliver Nützel, der 17 Punkte erzielen konnte, erhielt ein Extralob: "Er hat unglaublich gut gespielt und viel Potential." Spätestens nach dem dritten Viertel war beim Stand von 69:22 alles gelaufen. Nun entwickelte sich noch ein offensiv geprägtes Spiel, das die Zuschauer in der Doppelturnhalle zumindest noch unterhielt, während alle Spannung bereits lange verflogen war. Ebenso wie Kostic dürfte das den Fans jedoch egal gewesen sein - Spaß machte der hohe Sieg auch so.

VfB 1900 Gießen Pointers: Wosnitza (2), Hofmann, Zabel (6), Hillgärtner (11), Göttker (3), Pavlovic (17), Nützel (17), Unger (9), S. Rotaru (2), Biallas (8), Henke (4), F. Rotaru (13).

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