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Starke Leistung von Pointers-Center Benjamin Lischka, der beim Heimsieg gegen Fellbach (r. Daniel Eisenhardt) an beiden Enden des Feldes glänzt.

Pointers gewinnen

  • VonHarald Friedrich
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(sks). Dritter Sieg im dritten Spiel: Die Gießen Pointers setzten sich nach dem 65:52 (28:28)-Erfolg gegen Aupperle Fellbach auf Rang zwei der Basketball-Regionalliga Südwest.

Das erste Viertel ging mit 19:15 noch an die Gäste, die Pointers-Coach Daniel Dörr vor dem Spiel als das bislang dickste zu bohrende Brett bezeichnet hatte. Immer wieder erzwangen die Flashers durch ihre guten Ballbewegungen freie Abschlüsse. Gießen musste aushelfen und somit Löcher in der eigenen Defensive zulassen. Danach rührten die Mittelhessen hinten aber regelrecht Zement an.

Benjamin Lischka hielt in der ersten Hälfte unterm Brett emsig dagegen, setzte Akzente und rieb sich in einem von der Abwehr dominierten Spiel auf. Am Ende gelangen dem Neuzugang 13 Punkte, sechs Rebounds und drei Assists. So kam es, dass die beiden Teams mit einem 28:28 in die Kabine zur Pause gehen durften.

Es folgte »ein ganz starkes drittes Viertel. Sie haben einen guten Job gemacht, es war eine gute und geschlossene Teamleistung«, lobt Dörr, der aufgrund des Parallelspiels der Rackelos in der Pro B nicht auf seinen gesamten Kader zurückgreifen konnte. Ein Sonderlob verdiente sich Paul Carl, der das Team offensiv wie defensiv getragen hatte. 20 Punkte markierte der Youngster bei guten Quoten aus dem Feld, drei Assists spielte er obendrein.

Mit 25:14 ging Quarter drei souverän an die Pointers. Gegner Fellbach sollte sich von diesem Lauf nicht mehr erholen. Nachwuchsspieler wie Hannes Bergmann und Liam O’Neill sahen viel Einsatzzeit und halfen mit, die erspielte Führung zu konservieren. »Wir waren einfach aggressiver am Ball, und es gab so weniger Situationen, in den ausgeholfen werden musste«, führt Dörr aus. Daraus resultierten weniger freie Würfe für Fellbach, die im zweiten Abschnitt nur auf magere 24 Punkte kamen. Die Dreierquote sank durch die engagierte Defensive der Lahnstädter auf unter 18 Prozent (3/17), während Gießen immerhin sechs Treffer aus der Distanz verbuchen konnte.

Auch die Reboundüberlegenheit führte dazu, dass am Ende nichts mehr anbrannte. Am offensiven Brett erbeuteten sich die Pointers zwölf zweite Chancen und kamen so zu deutlich mehr Abschlussversuchen. Das glich die ebenfalls durchschnittlichen Quoten des Teams aus dem Feld mehr als aus. Weiter geht es am Sonntag für die Gießen Pointers auswärts beim MTV Stuttgart.

Gießen: Carl (20, 2 Dreier), Wiegard, Rostek (5), Kenntemich (10), Baumgarten, Miller (13), Bergmann (2), Lischka (13), O’Neill (2).

Fellbach: Golder (5), Wassmer, Vukovic (1), Barden, Berger (14), Sermoskas (2), Ivy II (15), Eisenhardt (4), Ulevicius (11, 2 Dreier), Karamatskos.

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