Pointers erwarten Kronberg

(lad) Eine Woche nach dem wichtigen Sieg im Topspiel beim MTV Stuttgart steht für die VfB 1900 Gießen Pointers in der heimischen Doppelturnhalle (Sonntag, 17.30 Uhr) ein Hessenderby gegen den jahrelangen Rivalen MTV Kronberg auf dem Plan.

(lad) Eine Woche nach dem wichtigen Sieg im Topspiel beim MTV Stuttgart steht für die VfB 1900 Gießen Pointers in der heimischen Doppelturnhalle (Sonntag, 17.30 Uhr) ein Hessenderby gegen den jahrelangen Rivalen MTV Kronberg auf dem Plan. Dabei erwartet Pointers-Trainer Dejan Kostic ein hartes Spiel: "Bei Derbys weiß man nie, wo man steht. Zudem benutzen beide Teams das gleiche Spielsystem und die gleiche Logik; da entscheiden immer Nuancen. Das ist schon seit Jahren so."

Vielleicht liegt diese Ähnlichkeit der Spielsysteme auch an der Herkunft des Trainers, denn auch Kronbergs Coach Miljenko Crnjac ist ein Meister darin, sein Team in der Verteidigung stark zu machen. So haben die Südhessen die zweitbeste Defense der Liga nach Gießen, was die Begegnung umso spannender gestalten dürfte. Dabei spielt es auch keine Rolle, dass Kronberg nach zuletzt fünf Niederlagen in Folge gegen die Topteams der Liga mit nunmehr insgesamt 7:10 Siegen im hinteren Mittelfeld rangiert. Denn Kostic weiß: "Wenn Kronberg ins Laufen kommt, dann laufen sie hei?, und erinnert sich an die packenden Duelle der letzten Jahre.

Wie etwa in der Hinrunde, als der MTV mit einer Führung ins Schlussviertel ging und nur dank des starken 24:9-Schlussspurts Gießens niedergerungen werden konnte. Oder in der letzten Saison, als Gießen beinahe einen 20-Punkte-Vorsprung noch verspielte. Schwächer als Gießen sind die Taunusstädter in dieser Saison allerdings in der Offensive, denn hier steht die geringste Punktausbeute aller Teams zu Buche. Dies mag auch daran liegen, dass nach namhaften Abgängen (u. a. Marian Schick, Sebastian Köhnert, Florian Hennen) nur wenige Backups mit Regionalliga-Niveau auf der Bank sitzen, die die Topscorer Jonathan Mesghna (18,7 PPG) und Michael Comick (20,9 PPG) entlasten können.

Einen kleinen Nachteil erfuhr der VfB, der von den Spielern her in Bestbesetzung auflaufen kann, allerdings durch eine Erkrankung von Kostic. Dieser konnte das Training unter der Woche nicht leiten und wird im schlimmsten Fall auch beim Spiel nicht anwesend sein können. Doch er ist dennoch zuversichtlich.

"Die Jungs wissen auch ohne mich, was sie machen müssen; da habe ich vollstes Vertrauen", weiß der Pointers-Trainer Dejan Kostic um die Führungs- und Trainerqualitäten von beispielsweise Felix Rotaru oder Patrick Unger, die für ihn bei Nichtanwesenheit sicher in die Bresche springen werden.

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