Big Point für TV Großen-Linden

  • vonRichard Albrecht
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(ria). Aufsteiger TV Großen-Linden errang in der Tischtennis-Hessenliga gegen den Tabellennachbarn Lieblos einen wichtigen Auswärtssieg. Tags darauf gab es im Derby gegen den NSC Watzenborn-Steinberg die erwartete Niederlage. Während die Pohlheimer damit weiterhin verlustpunktfrei sind, behaupten sich die Lindener so weiterhin in der vorderen Tabellenhälfte.

TTC Lieblos - TV Großen-Linden 7:9:"Das war ein Vier-Punkte-Spiel", strahlte Roland Fritsch, der seine ersten beiden Einzelsiege in der Rückrunde errungen hatte und damit zu den Matchwinnern seines Teams gehörte. Zunächst stand nur ein Doppelerfolg durch Andrius Preidzius/Uwe Schreiber zu Buche. Dann drehte Fritsch seine erste Partie nach 1:2-Satzrückstand und Preidzius setzte sich in drei Sätzen durch. Die Gastgeber holten sich im mittleren Paarkreuz die Führung zurück, doch Simon Frodl-Dietschmann (3:2) und Schreiber (3:1) zum 5:4-Zwischenstand leiteten die Wende ein. Preidzius gewann das Spitzeneinzel in vier Sätzen, Fritsch musste nach 2:0-Satzführung noch in den Entscheidungssatz, den er klar mit 11:2 für sich entschied. Nach dem Viersatzsieg von Philipp Horvath verpasste Schreiber die vorzeitige Entscheidung nach 2:0-Satzführung und 9:5 im fünften Satz. Schließlich schien das Spiel noch zu kippen, als im Entscheidungsdoppel der Schläger von Preidzius kaputtging. Doch mit Ersatzschläger holten er und Schreiber den Siegpunkt. "Ich hätte das Ding schon zumachen müssen, am Ende war es aber ein verdienter Sieg", merkte Kapitän Uwe Schreiber selbstkritisch an.

NSC Watzenborn-Steinberg - TV Großen-Linden 9:2:Nach dem Erfolg vom Vortag konnten die Gäste das Derby ohne Druck bestreiten, während der Gastgeber kurzfristig seine Nummer zwei, Stefan Harnisch, ersetzen musste. Fabian Moritz/Dennis Grötzsch setzten sich gegen Carsten Jung/Philipp Horvath glatt in drei Sätzen durch. Dagegen mussten Jan Hartmann/Jakob Armbrüster (gegen Andrius Preidzius/Uwe Schreiber) und Torsten Kirchherr/Tim Neuhof (gegen Roland Fritsch/Simon Frodl-Dietschmann) hart kämpfen, bis zwei Fünfsatzsiege im Spielbericht notiert wurden. "Nach dem 3:0 war klar, dass der Sieg irgendwie reinlaufen würde", war Moritz nach dem Auftakt erleichtert. Er baute die Führung aus, Kirchherr wahrte seine weiße Weste, Armbrüster rang Jung in fünf Sätzen nieder und Grötzsch blieb ohne Satzverlust, während Preidzius und Schneider für die Ehrenpunkte der Gäste sorgten. Im Spitzeneinzel sorgte Moritz für die erste Rückrundenniederlage von Preidzius und Hartmann mit seinem 3:1 gegen Fritsch für den Schlusspunkt. "Einige Matches waren hart umkämpft, für das Ergebnis haben wir lange gebraucht" (2:45 Stunden), verteilte Jan Hartmann Komplimente an den Gegner. Ähnlich sah es Uwe Schneider: "Es hätte enger werden können, aber die knappen Spiele liefen nicht in unsere Richtung."

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