HSG Pohlheim wieder im Trainingsalltag

(mro) Nach den ereignisreichen und turbulenten Tagen, die in der Rückkehr in die 3 Liga gipfelten, ist bei Drittligist HSG Pohlheim mittlerweile der Trainingsalltag eingekehrt.

HSG-Trainer Thomas Wallendorf nimmt seine Mannen seit zehn Tagen wieder ran, "wobei aktuell erst mal die Grundlagen- und speziell Ausdauer im Vordergrund stehen". Die schon länger feststehenden Neuzugänge Tilman Werner (TV Groß-Umstadt), Micha Wiener (HSG Wettenberg) und Rückkehrer Niko Beppler (Tuspo Obernburg) verstärken den Pohlheimer Kader, wobei Letztgenannter wegen einer Knie-Athroskopie vorerst nur eingeschränkt trainieren kann. Noch nicht mitmischen kann darüber hinaus Mannschaftskapitän Sebastian Fay nach seiner Fuß-OP vor zwei Wochen, "die allerdings gut verlaufen ist" (Fay). "Aber auch einige andere Spieler haben immer noch Verletzungen aus der letzten Saison, so dass sich die Vorbereitung personaltechnisch schwierig gestalten wird", ist sich Wallendorf bewusst.

"Die Kooperation mit dem TV Hüttenberg bleibt bestehen. Dabei müssen wir sehen, was hier die Änderung der Klassenzugehörigkeit für neue Möglichkeiten bietet", ist sich HSG-Manager Harald Gorldt im Klaren, dass es noch einige Baustellen im Kader gibt. "Mario Fernandes und Patrick Engel werden jedenfalls nur noch in Hüttenberg spielen. Da aber die 3.

Liga in der kommenden Saison zur 3. Bundesliga aufgewertet wird, erhöht dies vielleicht noch einmal den Anreiz für den einen oder anderen Spieler. Klar ist aber auch, dass es jetzt schon sehr spät ist, noch drittligataugliche Spieler verpflichten zu können", so Gorldt.

Jedoch arbeitet man bei der HSG weiter mit Hochdruck daran, noch weitere Verstärkungen präsentieren zu können. "Wir sind froh, dass wir doch noch die Chance bekommen haben, in der 3. Bundesliga spielen zu können. Da ist auch die Zeitschiene keine Ausrede. Das ist ein Riesenansporn für uns", gibt Wallendorf die Stimmung wider.

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