Pohlheim startet mit fünf "Neuen" in die 3. Liga

Beim neuen Handball-Drittligisten HSG Pohlheim bat Trainer Horst-Günter Schmandt am Freitag zum Trainingsauftakt. Schmandt und Co-Trainer Heiko Jakobi, die ihre erfolgreiche Arbeit aus der letzten Saison fortsetzen wollen, konnten in der Sporthalle in Holzheim zur ersten Trainingseinheit 18 Spieler begrüßen.

(vk) Beim neuen Handball-Drittligisten HSG Pohlheim bat Trainer Horst-Günter Schmandt am Freitag zum Trainingsauftakt. Schmandt und Co-Trainer Heiko Jakobi, die ihre erfolgreiche Arbeit aus der letzten Saison fortsetzen wollen, konnten in der Sporthalle in Holzheim zur ersten Trainingseinheit 18 Spieler begrüßen. Von den Neuzugängen waren bis auf Arne Rigterink (noch im USA-Urlaub) alle dabei.

Dazu zählt unter anderem Torben Voss-Fels vom West-Regionalligisten Soester TV. Der 20-jährige Logistik-Student ist 1,88 Meter groß und kann sowohl am Kreis wie auch im Rückraum spielen. Auch der vom Oberligisten TSF Heuchelheim gekommene 20-jährige Björn Hofmann ist für den Rückraum vorgesehen. Weiterhin können Ayhan Sahin, Pascal Ohrisch (beide eigene Jugend) und Torhüter Maximilian Schwellnus (HSG Pohlheim II) als "interne Neuzugänge" bezeichnet werden. "Personell könnte sich noch etwas tun", deutete Manager Harald Gorldt noch einen weiteren Neuzugang an, wollte aber noch keinen Namen nennen.

Den Verein verlassen haben derweil Ziad Rejab (Laufbahnende), Niko Bepler (TuS Holzheim) und Jan-Philipp Hoepfner (TV Mainzlar). Noch in der Aufbauphase nach schweren Verletzungen befinden sich Jan Schier (Trümmerbruch am Knöchel) und Mischa Schneider (Kreuzband- riss).

Als Betreuer fungieren Volker Schneider und Björn Langer. Für die Laufeinheiten zuständig ist Martin Melchior. Als Physiotherapeutin steht weiterhin Lena Degen zur Verfügung.

Trainer Schmandt lässt in der Vorbereitungsphase viermal pro Woche trainieren und ergänzt dieses Programm eventuell um ein Testspiel oder eine andere Maßnahme. Höhepunkte der Vorbereitungsphase sind ein Spiel gegen den Bundesligisten HSG Wetzlar (11. August), das eigene Karl-Heinz-Hock-Gedächtnisturnier (9. bis 12. August) und die Teilnahme am Bero-Linden-Cup (26. bis 31. Juli).

"Wir müssen etwa 2500 Kilometer mehr fahren als wir es in der Regionalliga Südwest noch getan haben", verwies Trainer Schmandt auf den Mehraufwand in der neuen Liga, in der sechs Teams aus der ehemaligen Regionalliga Südwest an den Start gehen. Neben den Pohlheimern sind dies Eintracht Baunatal, HSG Gensungen/Felsberg, SG Nieder-Roden, TV Gelnhausen und der SV H Kassel. Mit dem Lehrter SV, dem TSV Jahn Duderstadt und der TG Münden sind jedoch auch drei niedersächsische Teams dabei sowie mit der HSG Bad Neustadt, dem ESV Lok Pirna, DHfK Leipzig, dem SV Anhalt Bernburg, der HG 85 Köthen und dem HC Einheit Halle 05 fünf ostdeutsche Vertreter. Die 3. Liga Ost startet übrigens nur mit 15 Teams, weil Concordia Delitzsch wieder die Lizenz erhalten hat und weiter in der 2. Bundesliga Süd mit von der Partie sein darf.

"Wir gehen das Ganze optimistisch an und wollen eine ordentliche Vorbereitung absolvieren, sodass wir beim Start sagen können, das wir alles getan haben, um erfolgreich zu sein", sagte Trainer Horst-Günter Schmandt.

Saisonstart für die HSG Pohlheim ist am Samstag, dem 11. September (19.30 Uhr), bei der SG Nieder-Roden. Eine Woche später am Samstag, dem 18. September, erwartet Pohlheim um 20 Uhr in der Sporthalle Holzheim im ersten Heimspiel den TV Gelnhausen, ehe dann die ersten Spiele im Osten Deutschlands anstehen.

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