Podestplätze für Schmidt und Titow

(ras) Nur zwei Leichtathleten aus dem Gießener Raum erkämpften sich am Wochenende einen Podestplatz bei den hessischen Leichtathletik-Hallenmeisterschaften der Jugend A und Schüler A in Frankfurt-Kalbach. Bei den A-Jugendlichen war es Dennis Titow vom LAZ Gießen Stadt und Land, der seinen Landestitel bei den B-Jugendlichen im Hürdensprint in der Vorwoche mit einem Bronzeplatz in der gleichen Disziplin bestätigte. Mit Platz zwei über die 60 m Hallengerade ging die zweite Medaille an Cynthia Schmidt von der LG Erda-Heuchelheim.

(ras) Nur zwei Leichtathleten aus dem Gießener Raum erkämpften sich am Wochenende einen Podestplatz bei den hessischen Leichtathletik-Hallenmeisterschaften der Jugend A und Schüler A in Frankfurt-Kalbach. Bei den A-Jugendlichen war es Dennis Titow vom LAZ Gießen Stadt und Land, der seinen Landestitel bei den B-Jugendlichen im Hürdensprint in der Vorwoche mit einem Bronzeplatz in der gleichen Disziplin bestätigte. Mit Platz zwei über die 60 m Hallengerade ging die zweite Medaille an Cynthia Schmidt von der LG Erda-Heuchelheim.

Schon die Vorlaufzeiten im Sprint der W15 deuteten wie im Vorjahr auf einen Zweikampf der beiden D2-Sprintkaderathletinnen Cynthia Schmidt (8,11 s) und Alina Bellerich (8,03 s/TuS Eintracht Wiesbaden) hin. Im Finale führte Schmidt bis wenige Meter vor dem Ziel, musste aber letztlich der kampfstarken Wiesbadenerin den Sieg überlassen. "Die Bahn war heute für Cynthia fünf Meter zu lang. Aber das ist eine Leistung, auf die man für die Freiluftsaison aufbauen kann", kommentierte LG- Trainer Hans Muhl den Lauf. Mit den Zeiten von 7,96 s durch Bellerich und 7,98 s für die Kinzenbacherin blieben beide Mädels in persönlicher Bestzeit unter der im Frauenbereich beachtlichen Achtsekundenmarke.

Dennis Titow sah bis zur vierten Hürde wie der sichere Zweite des Hürdenfinales der Jugend A aus. Jedoch touchierte er diese vorletzte Hürde, kam aus dem Tritt und fiel noch hinter Marcel Breitkopf (8,68 s/LSG Goldener Grund) zurück. In 8,82 rettete der 16-Jährige den dritten Platz vor seinem Vereinskameraden Christoph Schäfer, der mit 8,92 Sekunden gemessen wurde. Es siegte Julian Merz (LG Bensheim) in 8,24 Sekunden. Für Christoph Schäfer, wie Dennis Titow ein von Markus Czech betreuter Neuzugang des LAZ, endete der Sonntag mit einem weiteren vierten Platz. Im Hochsprung bewältigte er die Höhen bis 1,78 m ohne Fehlversuch. Bei den folgenden 1,81 m, die Patrick Hentschel von der LG Eintracht Frankfurt den dritten Rang sicherten, schied er jedoch aus.

Hellen Lang von der LG Erda-Heuchelheim erfüllte die in sie gesetzte Erwartungen. Die hochgenannte Herderschülerin sprang mit 4,86 m problemlos ins Weitsprungfinale der besten Acht in der W14. Im letzten Versuch verbesserte sich die eigentlich der W13 angehörende Heuchelheimerin auf 4,94 m und wurde Fünfte. Nach einem missratenem Weitsprung am Samstag erkämpfte sich Leonie Hanst am Sonntag ein Erfolgserlebnis. Die LAZ-Athletin mit Stammverein Garbenteich verbesserte ihre persönliche Hürden-Bestleistung um rund drei zehntel Sekunden auf 9,70 s und qualifizierte sich so für den Endlauf der W15.

Im Finale konnte sie die Zeit mit 9,82 s annähernd wiederholen und nahm damit als Siebte die Urkunde entgegen. Patricia Bock aus Alten-Buseck zeigte über die 2000 m der W14 einen beherzten Lauf. In 7:30:87 min beendete die für den SSV Dillenburg startende Langstrecklerin den Zehnrundenlauf als Sechste.

Auch der vom TV Großen-Linden zur LG Wetzlar gewechselte Patrick Wagner erreichte mit 23,50 s über die Hallenrunde die Endläufe in der A-Jugend. Die dann im Endlauf über 200 m gelaufenen 23,73 s bedeuteten Rang sechs. Bei den Jungs der M15 verpasste Alexander Waclawczyk (TSG Alten-Buseck) mit der neuntschnellsten Zwischenlaufzeit ganz knapp das Finale der besten Acht im Sprint. Mit 7,72 s lief er sowohl im Vor- wie im Zwischenlauf identische Zeiten. Wie gewohnt, gab es bei den abschließenden Staffelläufen eine Reihe von Disqualifikationen. Die A-Jugendlichen der LG Langgöns-Oberkleen mit Svenja Buss, Carina Hütter, Marie-Luise Busch und Carolin Wetz beendeten ihren Lauf über 4x200 m in der sechstschnellsten gewerteten Zeit von 1:53,36 Minuten.

Nur kleine Starterfelder gab es bei den die Hallenwettkämpfe ergänzenden Winterwurfmeisterschaften des HLV im Frankfurter Stadion an der Hahnstraße. Alle heimischen Teilnehmer gingen hier im Speerwurf an den Start. Bei den Frauen siegte Julia Riemenschneider (TSG Gießen-Wieseck) souverän mit 44,50 m vor ihrer Vereinskameradin Nastasia Lich, die mit 39,15 m ihrer persönlicher Bestleistung nahe kam. In der Jugend A musste sich Theresa Pohl (39,67 m/LG Wettenberg) mit Platz zwei hinter Aileen Fiona Rückert (40,12 m/LG Seligenstadt) begnügen. Der von der LG Langgöns-Oberkleen zur LG Wetzlar gewechselte Nico Althenn gewann in der Jugend B mit 54,49 m. "Mit dem Titelgewinn bin ich natürlich zufrieden, aber nicht ganz mit der Weite. So an die 57 m hätte ich mir schon gewünscht", gab der Ebersgönser anschließend Auskunft. Seine weiterhin für die LGLO antretende Schwester Mona Althenn warf den Speer auf 33,60 m. Das bedeutete Rang zwei hinter Sylvana Meixner (37,25 m) vom TV Herborn.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare