Die TSG Wieseck geht in ihre fünfte Spielzeit in der C-Junioren-Regionalliga-Süd. FOTO: TSG WIESECK
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Die TSG Wieseck geht in ihre fünfte Spielzeit in der C-Junioren-Regionalliga-Süd. FOTO: TSG WIESECK

Fußball

Platz neun das Ziel

  • vonMartin Ziehl
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Eine beachtliche Leistung für das Jugendförderzentrum der TSG Wieseck, die U15 startet zum fünften Mal in Folge in der Fußball-Regionalliga und damit der höchsten Spielklasse der C-Junioren.

(maz).

Im ersten Spiel muss die TSG am Samstag (15 Uhr) im Hessen-Derby bei Aufsteiger RW Frankfurt antreten. In diesem Spiel wird sich bereits zeigen, wie leistungsstark die Elf von TSG-Trainer Kai Klingelhöfer ist und an welchen Stellschrauben noch nachjustiert werden muss. Klingelhöfer, der in seine zweite Saison beim Gießener Vorstadtclub geht, ist guter Dinge, dass sein Team das Ziel Klassenerhalt dieses Mal aus eigener Kraft schafft, denn in der coronabedingten und abgebrochenen Vorsaison hätte es wohl nicht gereicht. Auf die Frage, ob denn eine weitere Saison in Deutschlands höchster Spielklasse nun Fluch oder Segen ist, antwortet Klingelhöfer sehr selbstbewusst. "Gegen Gegner auf höchstem Niveau zu spielen, ist für alle - auch die Trainer - ein tolles Erlebnis." Trotz des hohen Maßes an Aufwand, der betrieben werden muss, kommen auch Spaß und Freude im Team nicht zu kurz. Mit einem großen Kader von 23 Feldspielern und drei Torhütern will der Wiesecker Nachwuchs in der zwölf Mannschaften umfassenden Liga bestehen. Bei drei Absteigern muss dabei am Ende zumindest Platz neun erreicht werden. Die Rolle der Titelfavoriten nehmen dabei wieder die TSG Hoffenheim und der VfB Stuttgart ein, wobei auch der Nachwuchs des SV Darmstadt 98 als Geheimfavorit parat stehen könnte.

Nach einer ordentlichen und guten Vorbereitung sieht Kai Klingelhöfer das taktische Verhalten seines Teams als Pluspunkt. Mentalität, Wille und Bereitschaft und das - vor allem in den Zweikämpfen - soll die Defizite der Elf kompensieren. "Körperlich unterlegen", definiert Klingelhöfer die größte Schwäche des Teams. Das ändert aber nichts an den Zielen der Wiesecker Nachwuchsarbeit, denn jeder soll sich weiterentwickeln und auf höchstmöglichem Niveau die beste Leistung abrufen. Sollte das Team an einem Strang ziehen, könnte das Ziel Klassenerhalt erreicht werden.

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