Platz drei für Florian Wolf

  • schließen

Das unberechenbare Eifelwetter spielte auch beim dritten Lauf der VLN-Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring wieder eine große Rolle. Starke Regenschauer, bereits im Training und dann vor allem in der Startphase, verlangten den Protagonisten ihr ganzes Können ab. Einige blieben dabei auf der Strecke. Umso mehr strahlten am Ende diejenigen, die bei widrigen Bedingungen die "Grüne Hölle" erfolgreich meisterten. Dies war an diesem Samstag das Team Manthey, das einen Doppelsieg einfahren konnte. Richard Lietz und Nick Tandy im Porsche 911 GT3 R siegten vor ihren Teamkollegen Otto Klohs und Dennis Olsen, das Quartett Adam Christodoulou, Maro Engel, Manuel Metzger und Dirk Müller im Mercedes-AMG GT3 wurde Dritter.

Das unberechenbare Eifelwetter spielte auch beim dritten Lauf der VLN-Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring wieder eine große Rolle. Starke Regenschauer, bereits im Training und dann vor allem in der Startphase, verlangten den Protagonisten ihr ganzes Können ab. Einige blieben dabei auf der Strecke. Umso mehr strahlten am Ende diejenigen, die bei widrigen Bedingungen die "Grüne Hölle" erfolgreich meisterten. Dies war an diesem Samstag das Team Manthey, das einen Doppelsieg einfahren konnte. Richard Lietz und Nick Tandy im Porsche 911 GT3 R siegten vor ihren Teamkollegen Otto Klohs und Dennis Olsen, das Quartett Adam Christodoulou, Maro Engel, Manuel Metzger und Dirk Müller im Mercedes-AMG GT3 wurde Dritter.

Glücklich konnten sich auch die heimischen Fahrer schätzen, denn alle kamen nach dem vier Stunden dauernden Rennen ins Ziel. Nachdem der zweite Lauf Mitte April abgebrochen wurde und bei Lauf eins nicht gestartet war, hieß es für Routinier Florian Wolf aus Linden nun Auftakt in die Saison. Wolfs Teamkollege Arne Hofmeister (Liebenburg) stellte nach nur einigen Runden den BMW M4 GT4 schließlich auf Startplatz fünf in der Klasse. Noch zurückhaltender gingen der Heuchelheimer Florian Bodin und Teampartner Stephan Brodmerkel (Waldesch) zu Werke. Für die beiden Neulinge am Ring ging es auch darum, ihre Permit A einzufahren. Dies ist die Berechtigung, um auf der Nordschleife bei der VLN oder im 24-Stunden-Rennen mit Fahrzeugen der Kategorie A fahren zu dürfen. Ihr KTM X Bow ist aktuell auf dem Stand der Kategorie B – und so in der Klasse nicht konkurrenzfähig. Deshalb fuhr das Duo nur seine Pflichtrunde, um das Training unbeschadet zu überstehen.

In der Klasse CUP5 kämpfte mit dem Hungener Simon Klemund ein weiterer Ring-Neuling bei den schwierigen Bedingungen um einen guten Startplatz. Das Trio vom Team "Pixum Adrenalin Motorsport" konnte sein Potenzial nicht voll ausschöpfen und rollte seinen BMW M240i Racing auf Platz 16 in die Startaufstellung.

Zurück zu Florian Bodin, der den Start für sein Team fuhr und sich mit guter Pace durch die ersten turbulenten Runden des Rennens kämpfte. Unbeschadet übergab er nach sieben Runden an Brodmerkel. Der fuhr eher zurückhaltend und hatte in der letzten halben Stunde am Streckenabschnitt "Schwalbenschwanz" noch einen Dreher. Doch am Ende erreichten die beiden das Ziel auf dem zweiten Platz in der Klasse. "Wir sind zufrieden mit dem Rennen. Meine Rundenzahl ist ausreichend, und durch unser Finish werde ich wohl in den nächsten Tagen meine Permit A erhalten. Dann werde ich Lauf vier auf einem gleichwertigen A-Fahrzeug absolvieren", fasste Bodin den Renntag zusammen.

In der stark besetzten Klasse SP10 ging Wolfs Teamkollege als Erster ins Rennen und konnte mehrere Plätze gutmachen. Durch einen frühen Stopp der Konkurrenz übergab Hofmeister das Auto auf Rang eins der Klasse an den Dritten im Bunde – Manuel Amweg. Durch den Wechsel und den nun wieder einsetzenden Regen fiel der Schweizer auf Rang drei zurück und übergab das Auto auch auf diesem Platz an den Mittelhessen Wolf. Nun trocknete die Strecke ab, und es ging darum, eventuell auf Slicks zu wechseln. Um die Platzierung bei einem Boxenstopp nicht zu gefährden, musste Wolf das Rennen auf den Regenreifen zu Ende fahren. "Ich musste mir nasse Stellen suchen, um die Reifen zu kühlen, und beim Anbremsen hatte ich große Probleme", erzählte der Lindener von den regenfreien Runden. Doch die Pace reichte aus, am Ende wurde Wolf auf dem dritten Rang abgewunken. "Ich bin sehr zufrieden mit dem Rennverlauf und meiner Leistung. Nun konzentrieren wir uns auf das 24-Stunden-Rennen, bevor im Juli VLN 4 ansteht."

Klemund ist zufrieden

In Klemunds Klasse kämpften 21 Teams um die Platzierungen. Da der Hungener gerne im Regen fährt, absolvierte er den Start. Unter den schwierigen Bedingungen konnte er vier Plätze gutmachen und übergab auf Platz zwölf liegend an seinen schwedischen Teamkollegen Henrikson. Bevor Schlussfahrer Stefan Kruse übernahm, waren wieder einige Plätze verloren. Der Pilot aus Löhne konnte den Rückstand aber wieder aufholen – und nach 19 gefahrenen Runden sah das Trio als Elfte die schwarz-weiß-karierte Flagge. "Es war für mich das erste Rennen über die volle Distanz, und ich bin mit meinen Zeiten zufrieden, auch wenn mir noch der richtige Vergleich fehlt", bilanzierte der Förderpilot des ADAC Hessen-Thüringen.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare