Philosophie bleibt

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(dpa). Geschäftsführer Marco Baldi von Alba Berlin rechnet in diesem Sommer mit umfassenden Veränderungen im Kader des deutschen Basketball-Meisters. "Es braucht nach so einem Höhepunkt auch immer eine Auffrischung", sagte Baldi der "Berliner Zeitung" (Dienstag) nach dem Gewinn des Doubles in der abgelaufenen Spielzeit. An seiner Philosophie will der Hauptstadtclub dabei aber festhalten. "Wir wollen unsere Kadergröße beibehalten, deutsche Spieler sind für uns dabei immer interessant", sagte Baldi und ergänzte: "Wir sind ein Club, der Spieler holt, die besser werden wollen, und sie besser macht."

Gerüchte um mögliche Zugänge kommentierte Baldi nicht. Angeblich soll Flügelspieler Louis Olinde ein Kandidat sein. Der Vertrag des 22-Jährigen bei Ex-Meister Brose Bamberg war ausgelaufen. Fest steht bereits, dass die Berliner künftig auf Rokas Giedraitis, Landry Nnoko und Makai Mason verzichten müssen. Alle drei verlassen den Verein und stellen sich neuen Herausforderungen. Auch der Kontrakt von Martin Hermannsson endet, dem in ganz Europa begehrten Isländer liegt jedoch schon ein Alba-Angebot vor. "Wir würden uns freuen, wenn er bleibt, und tun alles, was wir können", sagte Baldi.

Offen ist, ob Meistertrainer Aito Garcia Reneses ein weiteres Jahr in Berlin dranhängt. In der vergangenen Woche hat bereits ein Gespräch zwischen dem 73 Jahre alten Spanier und dem Club stattgefunden.

Galewski folgt

Basketball-Bundesligist Brose Bamberg hat sich von Geschäftsführer Arne Dirks getrennt. Die Zusammenarbeit werde "aus persönlichen Gründen" ab sofort beendet, teilte der Club mit. Zuvor hatte das Fachmagazin "BIG - Basketball in Deutschland" darüber berichtet. Nachfolger wird Philipp Galewski, der von 2014 bis 2018 bereits beim Liga-Konkurrenten medi Bayreuth tätig war. Zuletzt arbeitete Galewski bei der Firma Brose, die dem mächtigen Bamberger Aufsichtsratsvorsitzenden Michael Stoschek gehört.

Braun für Schmidt

Die Basketball Löwen Braunschweig haben nach der Komplettübernahme durch den deutschen NBA-Star Dennis Schröder einen neuen Geschäftsführer und Sportdirektor vorgestellt. Oliver Braun, der bereits von 2007 bis 2014 für die Niedersachsen tätig war, kehrt zum Basketball-Bundesligisten zurück. Der 47-Jährige arbeitete zuletzt für VW und tritt die Nachfolge von Sebastian Schmidt an. Schmidt war in der Vergangenheit mehrfach mit Nationalspieler Schröder, der seit Kurzem Alleingesellschafter der Löwen ist, aneinandergeraten.

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