Auf die Pflicht folgt die Kür

Handball-Liga Ost weiter. Nach dem Erreichen des Saisonzieles von 25 Punkten herrscht gute Stimmung bei den Verantwortlichen, was aber nicht gleichbedeutend mit Zufriedenheit sein wird. Die Aufgabe in Hirschberg scheint vom Papier her eine einfache, wenn der Tabellen-6. zu Gast beim 12. ist.

Von JSA

Handball-Liga Ost weiter. Nach dem Erreichen des Saisonzieles von 25 Punkten herrscht gute Stimmung bei den Verantwortlichen, was aber nicht gleichbedeutend mit Zufriedenheit sein wird. Die Aufgabe in Hirschberg scheint vom Papier her eine einfache, wenn der Tabellen-6. zu Gast beim 12. ist.

Davon will HSG-Trainer Thomas Weber aber nichts wissen: "Wir treffen auf eine Halle mit fanatischen Fans, was richtig unangenehm für uns werden kann. Der Situation müssen wir uns anpassen und versuchen, schnell damit umzugehen."

Auf der Platte gilt es vor allem, auf den Großsachsener Rückraum um Philipp Schulz und Kreisspieler Simon Reisig zu achten. Gerade Schulz sorgt mit seinen fast zwei Metern Körpergröße für Gefahr und einfache Tore aus der Distanz. Außerdem haben die Gastgeber aus Baden-Württemberg mit Patrick Buschsieper den besten Siebenmeterschützen der 3. Liga in ihren Reihen. 73 seiner 90 Versuche hat Buschsieper bereits verwandelt.

Die HSG, die unter der Woche zu Mittelhessens Mannschaft des Jahres 2018 gewählt wurde, fährt derweil nun über von der Pflicht zur Kür. Nachdem die Mittelhessen mit dem Abstieg nur noch wenig bis nichts zu tun haben werden, ist die Gier auf weitere Erfolge ungebrochen. "Die Mannschaft hat allein schon den Anspruch an sich selbst, weitere Siege zu holen. Für uns kommt ein Nachlassen überhaupt nicht in Frage. Das Team hat Spaß, gemeinsam Handball zu spielen", merkt Weber deutlich an. Die Motivation soll dann auch dazu führen, am späten Samstagabend zwei weitere Pluspunkte auf dem eigenen Konto zu haben.

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