Rudern

Pfingstregatta muss ausfallen

  • vonred Redaktion
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(pm). Die 108. Internationale Gießener Pfingstregatta ist abgesagt worden. "Die Entscheidung fiel unendlich schwer", erklärte Hartmut Sorg, der Vorstandsvorsitzende des Regatta-Vereins Gießen. Aber die Beschlüsse der hessischen Landesregierung zur Bewältigung der Corona-Krise haben den Organisatoren keine Wahl gelassen. Bis zum 31. August sind Großveranstaltungen weiterhin untersagt. Zuvor hatte der Deutsche Ruderverband bereits verschiedene Wettkämpfe für dieses Jahr abgesagt.

"Wir tragen die Verantwortung sowohl für die Sportlerinnen und Sportler als auch für unsere zahlreichen Besucher und Fans. Aus dieser Verantwortung heraus haben wir uns entschieden, die 108. Gießener Pfingstregatta in diesem Jahr nicht stattfinden zu lassen", heißt es in einer Presseerklärung des Regattavereins, der sich nun bereits auf die Auflage im kommenden Jahr (22. bis 24. Mai) konzentriert.

Es sei ein einmaliger Vorgang, meinte Sorg weiter. In ihrer langjährigen Geschichte wurde die Pfingstregatta nur in Ausnahmefällen - unter anderem kriegsbedingt bzw. präventiv wegen Hochwassergefahr - ausgesetzt. In außergewöhnlichen Zeiten müsse man aber zu außergewöhnlichen Maßnahmen greifen.

Der Ehrenvorsitzende des Regatta-Vereins Gießen, Stefan Laertz, betonte: "Wir werden die großartigen Wettkämpfe in den verschiedenen Boots- und Altersklassen, den Trubel, die Aufregung, das Gemeinschaftsgefühl aller Wassersportbegeisterten und unser tolles Publikum sehr vermissen. Umso mehr freuen wir uns schon auf das kommende Jahr."

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