Handball

TV Petterweil als Oberliga-Neuling

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(red). Der TV Petterweil hat die Landesliga Mitte nach Belieben dominiert. Mit den Handballern aus dem Karbener Stadtteil bekommen die mittelhessischen Teams in der Oberliga also einen ernsthaften Konkurrenten, der alles andere sein dürfte als Kanonenfutter.

Lässt man die Umstände für einen Augenblick beiseite, war es schon eine skurrile Situation, in der die Sportler des TVP steckten. Es war nur noch eine Frage der Zeit, bis sie als Meister und Oberliga-Aufsteiger feststehen würden. Neun Punkte Vorsprung hatte der TVP bei noch sieben ausstehenden Spielen auf den Rangzweiten. Dann kam die Corona-Krise und der Saisonabbruch. Der Hessische Handball-Verband gab vor: Die aktuelle Tabelle entscheidet über Auf- und Absteiger. "Es fühlt sich unwirklich an, dass wir jetzt den Aufstieg geschafft haben sollen. Über die Umstände sind wir natürlich keinesfalls glücklich, da wir den Aufstieg gerne sportlich gemeistert hätten, jedoch können wir auch auf das Geleistete stolz sein", sagt Trainer Martin Peschke.

Die Peschke-Sieben war über den Saisonverlauf das Nonplusultra der Liga. "Wir hatten über die komplette Runde einen sehr starken Zusammenhalt, der uns auch durch knifflige Spiele getragen hat. Siege wurden für uns niemals zur Selbstverständlichkeit, da wir als Team einen hohen Aufwand betrieben haben und die Siege ordentlich zu feiern wussten", sagte TVP-Feierbiest Christoph Schneiker.

Ihre Qualität stellten die Gelb-Schwarzen schon ab dem ersten Saisonspiel unter Beweis. Spätestens nach dem 34:31-Erfolg beim hochgehandelten TSV Lang-Göns am vierten Spieltag hatte jeder den TV auf dem Zettel. Dass aber acht weitere Siege folgten und somit erst im letzten Hinrundenspiel beim Bundesliga-Unterbau aus Hüttenberg die erste Niederlage verbucht wurde, konnte selbst der größte Optimist nicht einplanen.

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