Personeller Aderlass bei Sportfreunden

  • vonMartin Ziehl
    schließen

(maz). Die Sportfreunde Burkhardsfelden eröffnen am Donnerstag um 18 Uhr die neue Saison in der Fußball-Kreisoberliga mit der Partie gegen die SG Birklar. Personell ist man im Reiskirchener Ortsteil ein wenig schwächer auf- gestellt als in den Vorjahren. Bei der SG Altenburg/Eudorf/Schwabenrod freut man sich indes über die Rückkehr eines Torjägers.

Viel Arbeit für Seipp in Burkhardsfelden

Aktuelle Situation: Nach Platz fünf in der letzten Saison gehen die Sportfreunde in die dritte Spielzeit in der Kreisoberliga. Dabei hat Trainer Marcel Seipp in seinem zweiten Jahr aufgrund der großen Zahl an Abgängen von Leistungsträgern jede Menge zu tun. Zwei Spieler hatten sich erst kurz vor Toresschluss abgemeldet. Damit wird der Verein aus dem Reiskirchener Ortsteil wohl dieses Jahr nicht in jedem Spiel die Rolle des Favoritenschrecks einnehmen können. Im Umfeld steht Matthias Döhring weiterhin als Sportlicher Leiter zur Verfügung, der ebenso wie Trainer Seipp in den zurückliegenden Wochen turbulente Phasen erlebte. Dennoch ist die Stimmung bei den Sportfreunden weiterhin vorsichtig optimistisch.

Kommen/Gehen: Neben Marco Vollhardt, der bekanntlich in die Teamleitung des FC Gießen wechselte, verlieren die Sportfreunde gleich mehrere Leistungsträger. Stürmer Jens Rasch kehrte wieder zur SG Trohe/Alten-Buseck zurück und spielt damit für einen Ligakonkurrenten, ebenso wie Dominique Buss, der wieder für Ligarivale FSG Grünberg/Lehnheim/Stangenrod dem Ball nachjagt. Bastian Krug und Leon Weis wechseln zum SV Steinfurth, während Halim Gündogan beim A-Ligisten TSV Allendorf/Lahn anheuerte. Zudem wechselten Yannik Pfaff und Andreas Schindler zur FSG Wettenberg. Als Zugänge ergänzen die Nachwuchsspieler Levin Arnold und Max Brosche den Kader.

Stärken/Schwächen: Matthias Döhring sieht in einer geschlossenen und kompakten Mannschaft den Schlüssel zum Erfolg. Dabei könnten die vielen jungen Spieler im Kader sowohl Vor- als auch Nachteil sein. Julian Horst steht als erfolgreichster Torschütze der letzten Saison weiterhin im Kader. In der zurückliegenden Runde erwies sich die Mannschaft gegen starke Gegner (TSG Wieseck oder SG Treis/Allendorf) zudem als sehr diszipliniert und konnte getrost als Favoritenschreck bezeichnet werden. Gegen schwächere Teams ließ das Team von Trainer Seipp aber zu oft Punkte liegen.

Prognose: Trainer und Sportliche Leitung hoffen auf einen guten Mittelfeldplatz, erklären aber aufgrund der personellen Situation den Klassenerhalt als Ziel. Nach den bisherigen Ergebnissen in den Testspielen (0:3 gegen den FSV Fernwald II und 3:4 gegen den SV Staden) ist noch keine klare Tendenz erkennbar, dennoch wird es für die Sportfreunde sicher schwieriger als in der zurückliegenden Saison.

Altenburg kann auf Defensive bauen

Aktuelle Situation: Nach dem Aufstieg 2014/15 geht die Dreier-SG nunmehr in die sechste Kreisoberliga-Saison und ist einer der erfolgreichsten Vertreter des Kreises Alsfeld in den letzten sechs Jahren. Dementsprechend ist Abteilungsleiter Bernd Kirchhof zuversichtlich, dass ein Platz im oberen Tabellenfeld nach Rang sieben in der Vorsaison wieder zu schaffen ist. Nach der Station beim Kreisober- ligisten Neukirchen geht Trainer Steffen Fink bei der Dreier-SG in die zweite Saison. Die Mannschaft ist punktuell verstärkt worden. In der Vorbereitung war eine gute Trainingsbeteiligung zu verzeichnen.

Kommen/Gehen: Nach vier Jahren kehrte Torjäger Maximilian Bornmann von der Spvgg. Leusel zurück, wo er nicht richtig zur Geltung kam. Zudem kommen Simon Lengle (Nieder-Weisel), der auch schon für Leusel spielte, und Benjamin Rössel sowie Florian Schnell-Kretschmer aus der eigenen Jugend.

Stärken/Schwächen: Seit einigen Jahren ist die SG eine feste Größe in der Liga. Mit solider Defensive, aber verbesserungsfähiger Offensive. In einem der ersten Tests bei der Spvgg. Zella konnte Bornmann mit zwei Toren zum 4:0-Erfolg schon mal seine Visitenkarte abgeben. Eine Schwäche im Sturm ist die fehlende Kaltschnäuzigkeit.

Prognose: Die selbst gesteckten Ziele sind sogar zu übertreffen, sollten die Spieler verletzungsfrei bleiben.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare