Bereits nach wenigen Minuten verletzt sich am Samstag in Mainz Gießens Defensivspieler Eduardo Landus Mateus schwer. Nun steht die Diagnose fest - der Angolaner hat sich das vordere Kreuzband gerissen.	FOTO: EIBNER/ULI SCHERBAUM
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Bereits nach wenigen Minuten verletzt sich am Samstag in Mainz Gießens Defensivspieler Eduardo Landus Mateus schwer. Nun steht die Diagnose fest - der Angolaner hat sich das vordere Kreuzband gerissen. FOTO: EIBNER/ULI SCHERBAUM

FC Gießen

Personalnot beim FC Gießen wird größer

  • Michael Schüssler
    VonMichael Schüssler
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Durchaus selbstbewusst kann der FC Gießen in der Fußball-Regionalliga Südwest die nächste Aufgabe angehen. Bereits am Dienstag wartet das Gastspiel beim Topteam SC Freiburg II.

Die sechswöchige Zwangspause in der Fußball-Regionalliga Südwest hat der FC Gießen gut gemeistert, das dokumentiert der 2:0-Erfolg am vergangenen Samstag im »Kellerduell« beim TSV Schott Mainz. Der Kontakt zu den Vertretern im unteren Tabellenmittelfeld ist hergestellt, doch am Dienstag (14 Uhr) geht es für die Mittelhessen weiter. Erneut wartet ein Auswärtsspiel, allerdings geht die Mannschaft von Trainer Daniyel Cimen als Außenseiter in dieses Spiel - beim Tabellenzweiten SC Freiburg II. »Das ist ein absoluter Top-Gegner, und die Mischung stimmt«, sagt Cimen über die Breisgauer. Dennoch sieht er seine Truppe nicht chancenlos. »Das wird eine harte Nuss, aber wir wollen für eine Überraschung sorgen.«

In Mainz überzeugten die Gießener mit einer sehr disziplinierten Vorstellung, das schnelle Umschaltspiel der Gastgeber fand erst gar nicht statt. Zudem wusste man auch in der Offensive durchaus zu gefallen. In Freiburg wird eine solche Leistung vonnöten sein, will man Zählbares mit auf die lange Heimreise nehmen. Erschwert wird dieses Unterfangen aber durch die Personallage. Denn neben Jann Bangert, Jure Colak, Sascha Heil und Milad Salem fällt Defensivspieler Eduaro Landus Mateus aus. Der hat sich am Samstag in Mainz das vordere Kreuzband gerissen, wi Cimen wissen ließ. Der 25-Jährige fällt somit monatelang aus. Fraglich ist außerdem der Einsatz von Angreifer Aykut Öztürk (Bluterguss in der Wade). Aktuell kann Cimen damit auf gerade noch 16 Akteure zurückgreifen, Luxus sieht da schon anders aus.

Das schränkt dementsprechend die Alternativen ein, sodass in Sachen weitere verletzte Spieler wenig bis gar nichts passieren darf, denn nach dem Spiel in Freiburg warten noch die Partien gegen den TSV Eintracht Stadtallendorf (Samstag, 14 Uhr) zu Hause und die Auswärtspartie beim FSV Mainz 05 II am 23. Dezember (Mittwoch, 15 Uhr) in diesem Jahr.

Die Breisgauer waren letztmals am 28. Oktober (4:3 gegen den Bahlinger SC) im Einsatz, die Partie am Samstag beim FC Homburg musste abgesetzt werden, da sich die Saarländer in Quarantäne befanden. »Das ist eine Mannschaft, deren Spiele meist eng sind und oft auch entsprechend knapp ausgehen«, wird SC-Trainer Christian Preußer auf der Vereins-Homepage zum Spiel gegen den FC Gießen zitiert.

Unabhängig vom Gegner, erklärt der SC-Trainer, liege der Fokus in der ersten Begegnung nach der langen Pause aber vor allem auf dem eigenen Spiel. »Eine gewisse Unsicherheit nach der langen Zeit ist zwar trotzdem da, aber die Trainingsqualität war extrem hoch und deshalb hoffe ich natürlich, dass wir wieder gut reinstarten«, so Preußer abschließend.

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