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Nah dran: Wettenbergs Florian Valentin kann sich nicht gegen FSV-Keeper Fabian Engelhard durchsetzen. Mit dabei ist zudem der Braunfelser Spielertrainer Roman Schramm (2. v. l.).

Peer Allendörfer trifft

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(rsc). Die Anstoßzeit von 17 Uhr kam Spielern, Verantwortlichen und den zahlreichen Zuschauern der FSG Wettenberg am Samstag sehr entgegen. Konnten sie doch nach dem 1:1 des Aufsteigers in der Fußball-Gruppenliga gegen den FSV Braunfels anschließend zur Kirmes gehen. Zudem mit einem recht guten Gefühl. Hatten sie doch gegen den bisher verlustpunktfreien FSV als Neuling nach dem vergangenen 3:3 beim Debüt in der neuen Spielklasse erneut einen Punkt geholt.

Wettenberg war in seinem ersten Heimspiel gut hineingekommen und diktierte das Spielgeschehen, während die Braunfelser geschickt verteidigten. Ihr Abwehrriegel war für die Platzherren einfach nicht zu knacken. Dies umso mehr nach dem 0:1 in der 21. Minute durch einen Sonntagsschuss der Gäste. Aus 22 Metern hatte Leon Kissel abgezogen. Sein Ball zischte gegen die Unterkante der Querlatte und schlug unhaltbar für Mykhalo Bilenkyy im Wettenberger Torgehäuse ein. Nun hieß es für die Gastgeber, noch eine weitere Schippe draufzulegen, um nicht vorzeitig auf der Verliererstraße zu enden. Fast hätte Moritz Petzold in der 34. Minute aus elf Metern den Ausgleich erzielt. Doch eine starke Torwartparade von Fabian Engelhard verhinderte dies. Trotz Feldüberlegenheit der FSG änderte sich bis zum Pausenpfiff nichts am Spielstand.

Lukas Panz hat letzte Chance

Erneut Petzold war es, der in der 62. Minute dem Ausgleich nahe war. Nachdem er sich gut durchgesetzt hatte, strich sein Schuss knapp am linken Torpfosten vorbei. Auch Paul Reger blieb ein Treffer kurze Zeit später verwehrt. So dauerte es bis zur 75. Spielminute, als eine regelrechte Kopie des Braunfelser 1:0 auf Wettenberger Seite das 1:1 erbrachte. Peer Allendörfer hatte außerhalb des Strafraumes abgezogen - und trotz einer Gegenmacht von sechs Gästespielern auf der Torlinie schlug der Ball über deren Köpfen unter der Querlatte ein. Die Gäste drangten nun auf die erneute Führung. Doch Bilenkyy ließ keinen weiteren Gegentreffer mehr zu. Fast wäre kurz vor dem Abpfiff der FSG noch der Siegtreffer gelungen. Doch Lukas Panz traf beim Abschluss den Ball nicht richtig, so dass er ihn neben das Ziel setzte.

FSG Wettenberg: Bilenkyy; Lorz, Meid (ab 46. Stephan), Ottah, Petzold, Henrich, Valentin, Allendörfer, Heimer (ab 71. Hamidovic, ab 79. Panz), Fries, Reger.

FSV Braunfels: Engelhard; Kissel, Schramm, Brück, Sidorenko (ab 72. Gojani), Donges (ab 76. Fabrizio), Kaya, Arslan, Caglar, Holz, Zhegrova (ab 60. Schäfer).

Im Stenogramm: Schiedsrichter: Reuben (Frankfurt). - Zuschauer: 150 - Torfolge: 0:1 (21.) Kissel, 1:1 (73.) Allendörfer.

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