Ein packendes Derby

(fk) Für die Damen des TC RW Gießen kommt es in der Tennis-Gruppenliga weiter knüppeldick. Auch am vierten Spieltag der Saison musste sich das Team um Mannschaftsführerin Inga Haus der gegnerischen Mannschaft geschlagen geben. Besonders brisant: Diese kam am gestrigen, verregneten Sonntag ausgerechnet aus Wettenberg. Damit verloren die Rot-Weißen nicht nur das vierte Spiel in Folge, sondern unterlagen auch im Kampf um die inoffizielle "Gießener Meisterschaft" in der Gruppenliga dem Konkurrenten aus dem "Norden".

(fk) Für die Damen des TC RW Gießen kommt es in der Tennis-Gruppenliga weiter knüppeldick. Auch am vierten Spieltag der Saison musste sich das Team um Mannschaftsführerin Inga Haus der gegnerischen Mannschaft geschlagen geben. Besonders brisant: Diese kam am gestrigen, verregneten Sonntag ausgerechnet aus Wettenberg. Damit verloren die Rot-Weißen nicht nur das vierte Spiel in Folge, sondern unterlagen auch im Kampf um die inoffizielle "Gießener Meisterschaft" in der Gruppenliga dem Konkurrenten aus dem "Norden".

TC Rot-Weiß Gießen - TC Wettenberg 8:13: Dabei sah es nach den Einzeln so aus, als könnte die Mannschaft um Inga Haus die Niederlagenserie durchbrechen. Mit 8:4 führte man gegen die leicht favorisierten Wettenbergerinnen, die vier Einzel überraschend deutlich abgeben mussten. Einen fantastischen Tag erwischte auf Seiten der Gießenerinnen Christine Kölb, die - an Nummer eins gesetzt - Wettenbergs Lisa Kehr nicht den Hauch einer Chance ließ und diese mit 6:1 und 6:0 vom Platz fegte. Auch Amandine Olbort, die ob der Verletzung von Spielführerin Haus an Position zwei zum Einsatz kam, zeigte eine ansprechende Leistung. Mit 6:2 und 6:1 siegte sie gegen Maren Miksch. Auf Wettenberger Seite konnten lediglich Sabine Luh, die Mannschaftsführerin, und Julia Bezecny Akzente setzen.

Luh gewann gegen Lisa Wallner 6:2 und 6:3, während Bezecny gegen Luise Rahlf mit 6:2 und 6:1 siegreich war. Die weiteren Punkte für die gastgebenden Gießenerinnen holten Verena Bohn und Laura Andersohn. Mit 8:4 ging es in die "Halbzeit".

Zum Matchgewinn fehlte den Rot-Weißen also nur noch ein Sieg in den ausstehenden drei Doppel-Konkurrenzen. "Wir hatten uns nach den zum Teil deutlichen Siegen in den Einzeln auch eine Menge für die Doppel ausgerechnet", war Gießens Spielführerin Inga Haus nach dem guten Auftritt der Mannschaft im ersten Teil des Matches noch voller Optimismus. "Allerdings haben wir dann einfach nicht klug genug aufgestellt", gestand Haus selbstkritisch. Denn im Anschluss verloren die Gastgeber alle drei Doppel, sodass Wettenberg doch noch zum unverhofften doppelten Punktgewinn kam. "Wir hätten vielleicht Christine Kölb im dritten Doppel antreten lassen sollen, um möglichst gute Chancen zu haben, dieses zu gewinnen. Wir wollten einfach zu viel und haben im Endeffekt alles verloren", berichtete Haus und fügte an: "Im Nachhinein ist man immer schlauer."

Für die Wettenbergerinnen bedeutet dieser unverhoffte Ausgang den zweiten Sieg im dritten Spiel. Mit 4:2 Punkten steht die Mannschaft von Sabine Luh im gesicherten Mittelfeld, während die Gießenerinnen durch die bittere Niederlage ein ganzes Stück weit weg vom rettenden Ufer treiben.

Auf einen Blick: Kölb - Kehr 6:1, 6:0; Olbort - Miksch 6:2, 6:1; Bohn - Hahn 6:3, 7:6; Wallner - Luh 2:6, 3:6; Andersohn - Ampt 6:1, 6:3; Rahlf - Bezecny 2:6, 1:6; Kölb/Olbort - Hundt/Kehr 2:6, 2:6; Wallner/Andersohn - Hahn/Luh 2:6, 3:6; Rahlf/Metz - Ampt/Bezecny 2:6, 5:7.

Damen 30

(fk) Die Damen des TV Lollar in der Altersgruppe 30 mussten am vergangenen Wochenenden in der Tennis-Gruppenliga die erste Saisonniederlage einstecken. Gegen den bis dato noch sieg- und punktlosen SC SaFo Frankfurt II zog das Team um Mannschaftsführerin Edith Blank mit 9:12 den Kürzeren.

TV Lollar - SC SaFo Frankfurt II 9:12: Die Lollarerinnen hatten schon in den Einzel-Matches unerwartet starke Probleme, ihrer Favoritenrolle gerecht zu werden. Mit drei Niederlagen verbauten sich die Gastgeberinnen einen besseren als den 6:6-Zwischenstand. Die an Nummer eins spielende Sandra Dieterle bot dabei auf Seiten der Lollarerinnen den stärksten Auftritt und verpasste ihrer Gegnerin Conny Thoma die im Tennis so unbeliebte "Brille" (6:0, 6:0). Auch Stephanie Serth-Micheel bot bei ihrer Rückkehr ins Team eine ansprechende Leistung und besiegte ihre Kontrahentin mit 6:2 und 6:1, während Neuzugang Susanne Schiffke immer mehr zum Glückgriff avanciert. Mit 6:2 und 7:6 gestaltete sie ihr Match siegreich und stockte ihre persönliche Saisonbilanz auf 8:0 Matchpunkte in den Einzeln auf. Julia Gröger, Katrin Eschmann-Müller und Antje Ruppel hatten bei ihren Partien jeweils glatt in zwei Durchgängen das Nachsehen. Somit musste in den ausstehenden drei Doppeln die Entscheidung über Sieg und Niederlage fallen. Das Duo Dieterle/Gröger unterlag mit 4:6 und 3:6 und setzte damit die Teamkolleginnen gehörig unter Druck.

Während Schiffke/Serth-Micheel Nervenstärke demonstrierten und ihr Doppel deutlich mit 6:0 und 6:1 gewannen, hatten Eschmann-Müler/Ruppel mit 3:6 und 2:6 das Nachsehen, sodass die beiden Zähler nicht in Lollar blieben, sondern die die Rückfahrt der Gäste in die Main-Metropole Frankfurt versüßten. Trotz der Niederlage mischen die Lollarerinnen immer noch an der Spitze der Tabelle mit. 6:2 Punkte bedeuten derzeit den zweiten Rang.

Auf einen Blick: Dieterle 6:0, 6:0; Gröger 0:6, 1:6; Schiffke 6:2, 7:6; Eschmann-Müller 2:6, 0:6; Serth-Micheel 6:2, 6:1; Antje Ruppel 2:6, 0:6; Dieterle/Gröger 4:6, 3:6; Schiffke/Serth-Micheel 6:0, 6:1; Eschmann-Müller/Ruppel 3:6, 2:6.

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