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Sechs Punkte erzielt Nele Weinand (r.) für die Bender Baskets Grünberg. Hier visiert sie trotz des Drucks der Chemnitzerinnen Lilli Frölich (l.) und Courtney Strait den Korb an.

Ordentlicher Auftritt

  • VonSebastian Kilsbach
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(sks). Coach René Spandauw war trotz der Niederlage seiner Bender Baskets Grünberg in der 2. Basketball-Bundesliga Nord der Frauen gegen Chemnitz zufrieden. Erstmals seit Anfang November standen ihm zehn Spielerinnen zur Verfügung.

Der »Pleiten, Pech und Pannen«-November mit vielen Verletzungen, Spielausfällen und sonstigen »Problemen, Problemen und Problemen«, wie es Spandauw am Sonntagabend ausdrückte, hatte Spuren hinterlassen bei den Grünbergerinnen. Daran gemessen sei das 60:79 zu Hause gegen Chemnitz eine gute Leistung, meinte der Coach. Gerade in der Anfangsphase war den Baskets aber anzumerken, dass es ihnen an Rhythmus fehlte.

Die 12:28-Hypothek nach den ersten zehn Minuten war zu groß. »Man kann das der Mannschaft nicht vorwerfen«, sagte Spandauw. Es fehle einfach an Automatismen, die man sich im Training holt. Über Wochen hatte das verletzungsgebeutelte Team aber stets nur zu fünft oder sechst arbeiten können. Zurück aufs Parkett kehrten diesmal Elisa Mevius und Lena Dziuba, die aber noch nicht das volle Leistungspensum ausschöpfen konnten. Es überwog die Freude, dass sie überhaupt wieder dabei waren. Noch immer verzichten muss Grünberg auf die US-Amerikanerin Olivia Nash (Augen-OP).

Alva Hedrich tankt Selbstvertrauen

Ein weiterer positiver Ansatz waren die Punkte von Alva Hedrich, die auf 13 Zähler kam: »Das wird ihr sicherlich Selbstvertrauen geben«, hofft Spandauw. Chemnitz rotierte bereits früh sehr tief durch, doch auch bei den Mittelhessinnen kamen alle Spielerinnen zum Einsatz. Der Blick geht nun nach vorne. Am Wochenende findet die letzte Partie vor der Winterpause statt. Ab Januar will man dann voll angreifen - und an die guten ersten sechs Spiele anknüpfen.

Grünberg: Cora Horvath (7), Herzberger (4), Koszewski, Nina Horvath (7), Mevius (6), Dziuba (8), Poelstra (4), Weinand (6), Hedrich (13), Villwock (5).

Vollen Einsatz zeigt die Grünbergerin Lena Dziuba bei diesem Abschluss gegen die Chemnitzerin Lilli Frölich (hinten).

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