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Optimistisch in die Saison

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Von: Sven Nordmann

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Gieszen-Achter_250622_4c © Sven Nordmann

(sno). Passend zum gelungenen Saisonstart der Gießener Männer-Ruderer, schien am vergangenen Freitagnachmittag entgegen der Wetterprognosen die Sonne: Der Gießen-Achter ist mit Platz sechs auf der ersten Regatta der Bundesliga erfolgreich in seine zehnte Saison gestartet.

»Wir feiern diesbezüglich tatsächlich Jubiläum«, wusste Teammanager Eric Baumann bei der nachgezogenen Mannschaftspräsentation am Gießener Bootshaus an der Lahn zu berichten. »Es ist das elfte Jahr des Bestehens, aber die zehnte Saison. Viele Ruderer vom Start sind nicht mehr dabei, ehrlich gesagt nur Fabian Kröber. Die Sportler sind gekommen und gegangen, die Sponsoren sind geblieben.«

Passend dazu erklärte Vorstandschef Peter Wolf von der namensgebenden Sparkasse Gießen: »Ich schaue immer wieder mit Freude auf das Projekt. Wir bieten die finanzielle Unterstützung, für das Rudern sind Sie zuständig. Ich denke, wir werden da nicht nachlassen.« Und Stadtwerke-Sprecher Ulli Boos versicherte: »Für uns ist klar, dass wir Partner bleiben.« Mit dieser Unterstützung kann der Gießen-Achter weiter Bundesliga-Rudern anbieten.

In der weiteren Saison soll an die starke Leistung vom Auftakt in Kassel angeknüpft werden - dort landeten die Gießener auf Rang sechs. Schlagmann Johannes Birkhan: »Das war mehr als ordentlich. Wir haben uns sukzessive gesteigert und am Ende Topteams aus dem Vorjahr hinter uns gelassen. Damit haben wir ein Zeichen gesetzt.«

Trainer Rainer Koppmann räumte offen ein: »Das war eines der ersten Male, dass ich mich in der vorherigen Einschätzung richtig vertan habe. Ich dachte, dass ein Mittelfeldplatz sehr zufriedenstellend sein dürfte für uns.« Grund für die vorherige Skepsis waren eine schwierige Vorbereitung mit Corona-Ausfällen und Verletzten - Koppmann: »Es ist auch schwierig, immer wieder mit neuen Leuten anzufangen« - und das mäßige Abschneiden auf der heimischen Pfingstregatta.

Entsprechend sei Platz sechs in Kassel »toll gewesen. Dabei haben uns einige Leistungsträger gefehlt«, wusste der Trainer. »Ich denke, es kann noch weiter nach oben gehen.«

Weiter geht es in der Bundesliga am 17. Juli in Berlin (Tegeler See), ehe am 6. August die Regatta in Minden (Wasserstraßenkreuz) wartet. Am 3. September rudert der Gießen-Achter in Konkurrenz zu den 17 anderen Teams in Krefeld (Elfrather See), zum Rundenabschluss geht es am 17. September nach Hamburg an die Binnenalster.

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