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Am Boden zerstört: Lisa Mayer.

Leichtathletik

Schon wieder Verletzungspech: Aus für Olympia-Hoffnung Lisa Mayer aus dem Kreis Gießen

  • VonRedaktion
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Leichtathletin Lisa Mayer aus Niederkleen hat sich im Trainingslager in Japan verletzt und muss auf ihre Starts über 100 m und in der Staffel verzichten. Am Dienstag reist sie zurück.

Gießen/Langgöns - Böses Erwachen für Lisa Mayer. Die Sprinterin aus Langgöns-Niederkleen kann bei den Olympischen Spielen in Tokio nicht an den Start gehen. Die Sprinterin vom Sprintteam Wetzlar hat sich im Trainingslager im japanischen Miyasaki eine Muskelverletzung zugezogen, wie der Deutsche Leichtathletik-Verband mitteilte. Dabei soll ein Problem an einer alten Verletzung wieder aufgetreten sein. Das gleiche Schicksal einer Muskelverletzung ereilte auch Lisa Nippgen aus Mannheim.

Lisa Mayer aus Langgöns startet nicht bei Olympia in Tokio

Vom Pech der gebürtigen Gießenerin Mayer profitiert nun Gina Lückenkemper aus Berlin, die als Ersatz mit nach Japan gereist war. Sie darf nun auf einen Einsatz bei den Sprintwettbewerben der Leichtathleten hoffen. »Sie kommt für die Sprint-Staffel infrage. Ob Gina auch über 100 Meter im Einzel starten wird, müssen wir noch entscheiden, da sie wegen einer Verletzung nicht hundert Prozent fit war«, sagte die DLV-Cheftrainerin Annett Stein.

Olympia-Traum von Lisa Mayer aus dem Kreis Gießen geplatzt

Unterdessen werden Mayer und Nippgen bereits am Dienstag von Tokio aus die Rückreise nach Deutschland antreten. Damit setzt sich »die Seuche« für Mayer fort, die sich trotz vieler Verletzungen in den beiden zurückliegenden Jahren für die Spiele in Tokio qualifizieren konnte. Sie war mit einer Leistung von 11,12 Sekunden für die 100 m und für die Staffel nominiert.

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