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Die Saison 2018/19 geht auf die Zielgerade und die HSG Lollar/Ruttershausen wird in der Handball-Landesliga Mitte bis zum Schluss um den Klassenerhalt kämpfen müssen. Am Samstagabend unterlag die von Trainer Sören Asboe geführte HSG-Sieben mit 35:41 (20:20) im Derby dem TSV Lang-Göns und belegt damit weiterhin nur mit einem knappen Vorsprung auf Heuchelheim den ersten Nichtabstiegsplatz. In der torreichen Partie hielten die Gastgeber gegen den Tabellenfünften der Liga eine Halbzeit gut mit, mussten sich am Ende aber doch etwas zu deutlich geschlagen geben.

Die Saison 2018/19 geht auf die Zielgerade und die HSG Lollar/Ruttershausen wird in der Handball-Landesliga Mitte bis zum Schluss um den Klassenerhalt kämpfen müssen. Am Samstagabend unterlag die von Trainer Sören Asboe geführte HSG-Sieben mit 35:41 (20:20) im Derby dem TSV Lang-Göns und belegt damit weiterhin nur mit einem knappen Vorsprung auf Heuchelheim den ersten Nichtabstiegsplatz. In der torreichen Partie hielten die Gastgeber gegen den Tabellenfünften der Liga eine Halbzeit gut mit, mussten sich am Ende aber doch etwas zu deutlich geschlagen geben.

"Insgesamt eine verdiente Niederlage. Gerade was unsere Tabellensituation betrifft, ist das momentan für uns echt unglücklich", so HSG-Trainer Sören Asboe nach Ende des Spiels. "Allerdings kann man das gegen Langgöns auch verschmerzen. Wir wussten, gegen welchen Gegner wir spielen."

Zunächst waren es aber die Gastgeber gewesen, die in der torreichen Partie den besseren Start erwischt hatten. Simon Semmelroth warf nach sechs Minuten zur 6:2-Führung und auch beim 9:6 von Marlon Los Santos hatte der Vorsprung noch Bestand. In der Folge bekam Lollar/Ruttershausen aber die Offensive der Gäste nicht in den Griff, und da Langgöns nun besser verteidigte, egalisierte Tristan Voss beim 9:9 (12.). Als Rene Funke wenig später auf 17:14 für den TSV erhöhte, legte Asboe die grüne Karte auf den Tisch.

"Wir haben in der Abwehr alles probiert, aber Langgöns hatte einfach die breitere Bank", bemerkte der Übungsleiter der Hausherren. "Immer wenn wir einen der Rückraumschützen im Griff hatten, hat der TSV wechseln können." TSV-Trainer Michael Razen hatte seine Mannschaft im Angriffsspiel gut auf den Gegner eingestellt, doch in der Abwehr präsentierte sich Langgöns überraschend offen. Beim Pausen-20:20 war für beide Seiten noch alles möglich.

"Bis zur 53. Minute war hier gar nichts entschieden. So war es zumindest meine Wahrnehmung", bemerkte Asboe später. "Uns hat einfach die Laufbereitschaft gefehlt", gab Razen zu Protokoll. "Erst in der zweiten Halbzeit ist das besser geworden."

Im zweiten Durchgang stand Langgöns nun sicherer und setzte sich nach dem Doppelpack von Philipp Engel beim 28:24 (42.) wieder deutlicher ab. Den Drei-Tore-Vorsprung behauptete der TSV bis zum Schluss. Da Lollar/Ruttershausen am Ende die Deckung öffnete, wurde es für den Geschmack von Asboe sogar etwas zu deutlich, sein Gegenüber konnte ihm dabei nicht zustimmen: "Das war ein munteres Scheibenschießen, aber der Sieg geht für uns in Ordnung. Auch in der Höhe", gab Razen zu Protokoll.

"Wir wollen jetzt weiter an unserer Abwehrarbeit und dem Zweikampfverhalten arbeiten", gab Asboe einen Ausblick. "Und dann hoffentlich in Eppstein bestehen." Sollte Lollar/Ruttershausen auch dort verlieren, könnte es noch einmal eng werden im Kampf um den Ligaverbleib.

Lollar/Ruttershausen: Dud, Brücher; Schwellnus, Mühlich (3), Semmelroth (5), Graf, Schlapp, Grote, Los Santos (7/1), Ziehm (10/2), Jung (2), Schuchmann (4), Janecic (4).

Langgöns: Schmidt, Alflen; Funke (6/3), Christopher Jänicke, Robin Jänicke (9), Weigel (2), Hopp (1), Schmitz (3), Engel (7), Ceh (3/1), Lang (2), Tietböhl (5), Voss (3).

Stenogramm / Zeitstrafen: 6:6 Minuten. – Siebenmeter: 4/3:4/4. – Zuschauer: 150. – Schiedsrichter: Erdönmez/Werner.

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