Tom Weber (r.) und die SG Obbornhofen/Bellersheim wiederholen/verpassen beim Theo-Jansen-Pokal gegen die SG Birklar um Leon Mendez. FOTO: FRIEDRICH
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Tom Weber (r.) und die SG Obbornhofen/Bellersheim wiederholen/verpassen beim Theo-Jansen-Pokal gegen die SG Birklar um Leon Mendez. FOTO: FRIEDRICH

Obbornhofen/Bellersheim verteidigt Titel

  • Erik Scharf
    vonErik Scharf
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(esa). Die SG Obbornhofen/Bellersheim hat mit einem 2:0 (1:0)-Sieg gegen die SG Birklardas Finale des traditionsreichen Theo-Jansen-Pokals des SKV Obbornhofen gewonnen und den Titel aus dem Vorjahr am Freitagabend vor rund 150 Zuschauern verteidigt.

Deutlich spektakulärer war allerdings die Entscheidung im Spiel um Platz drei, dass die FSG Villingen/Nonnenroth/Hungen nach einer torlosen regulären Spielzeit erst nach dem 24. Elfmeter für sich entschied.

Torhüter im Fokus

Finale / SG Obbornhofen/Bellersheim - SG Birklar 2:0 (1:0): Die Gastgeber ließen im Finale nichts anbrennen. Oleg Rutz bracht die heimische SG per verwandeltem Foulelfmeter früh in Führung (3.). "Birklar gestaltete das Spiel zwar ausgeglichen, schaffte es aber nicht bis in den Strafraum vorzudringen", sagte Turnierorganisator Klaus Jäkel. Im Gegenteil, Elia Graf hätte im Laufe der ersten Halbzeit sogar auf 2:0 erhöhen müssen, scheiterte aber im Duell mit Birklars Torwart Falk Ehrenspeck. Erst in der Schlussphase nahmen die Gastgeber dem Gegner endgültig den Wind aus den Segeln und machten den Turniersieg perfekt. Erst hielt Yannik Zander einen Strafstoß von Birklars George-Bogdan Banu (67,), in der 75. Minute besorgte Jonas Kowalsky mit dem 2:0 für die Entscheidung um den Turniersieg im Duell der beiden Gießener Süd-Kreisoberligisten.

Spiel um Platz drei / FSG Villingen/Nonnenroth/Hungen - SG Wohnbach/Berstadt 12:11 n.E. (0:0): Sagenhafte 24 Elfmeter brauchte es, um nach der Nullnummer in der regulären Spielzeit einen Sieger im kleinen Finale zu finden.

Torwart Marco Burger parierte für die FSG den entscheidenden Elfmeter, zuvor hatten alle (!) 22 Spieler die Nerven behalten - auch Pascal Einert, der im zweiten Versuch allerdings scheiterte. Das Ergebnis nach 90 Minuten (auf eine Verlängerung wurde verzichtet) war ein Spiegelbild des Geschehens auf dem Platz. Es gab kaum aufregende Torraumszenen. Lediglich nach ruhenden Bällen versprühten die beiden A-Ligisten aus dem Gießener und Wetterauer Fußballkreis einige offensive Funken.

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