NSC nutzt Chancen nicht

(eiw) Rückschlag für den NSC Watzenborn-Steinberg. Der Tischtennis-Zweitligist unterlag am Sonntag mit 3:6 gegen Hassia Bingen und verpasste den Sprung ins Tabellenmittelfeld. Mit 2:8 Punkten sind die Pohlheimerinnen auf den drittletzten Rang in der Südgruppe zurückgefallen. "Ein Teilerfolg war durchaus möglich. Leider haben wir unsere Chancen nicht konsequent genutzt", analysierte Betreuer Stefan Solbach, der den verhinderten NSC-Coach Markus Reiter vertrat.

(eiw) Rückschlag für den NSC Watzenborn-Steinberg. Der Tischtennis-Zweitligist unterlag am Sonntag mit 3:6 gegen Hassia Bingen und verpasste den Sprung ins Tabellenmittelfeld. Mit 2:8 Punkten sind die Pohlheimerinnen auf den drittletzten Rang in der Südgruppe zurückgefallen. "Ein Teilerfolg war durchaus möglich. Leider haben wir unsere Chancen nicht konsequent genutzt", analysierte Betreuer Stefan Solbach, der den verhinderten NSC-Coach Markus Reiter vertrat.

Die erste Möglichkeit, der Partie eine Wende zu geben, besaß Inka Dömges. Die Nummer zwei im NSC-Dress zeigte gegen die Topakteurin des Gastes, Ying Zhang, eine bärenstarke Leistung, holte mit tollen Angriffsaktionen einen 0:2-Satzrückstand auf, um doch noch mit 9:11 im Entscheidungssatz den Kürzeren zu ziehen. Dabei schien bei einer 6:4-Führung für Dömges die Überraschung gegen die Abwehrstrategin zum Greifen nahe. Dann aber zeigte die Chinesin ihre ganze Klasse. Die zweite Chance vergab Desirée Czajkowski.

Der Studentin gelang ebenfalls das Kunststück, nach 9:11 und 6:11 mit 11:8 und 14:12 gegen Andrea Welz auszugleichen, im Entscheidungssatz lief dann aber nicht mehr viel zusammen, und die Gästeakteurin machte mit dem 11:6 den Auswärtserfolg ihres Teams perfekt. Pech, denn im abschließenden Einzel zwischen Julia Lutz und Franziska Paul deutete nach einer 1:0-Satzführung und hohem Vorsprung alles auf einen Erfolg der Pohlheimerin hin. "Desirée hat im ersten Satz schon mit 9:5 geführt, dann aber elf Punkte in Folge abgegeben. Uns fehlt einfach das nötige Glück", trauerte der NSC-Betreuer den vergebenen Gelegenheiten nach.

Begonnen hatte die Partie mit zwei klaren Spielausgängen in den Doppeln. Während Inka Dömges und Angelina Gürz bei ihrem Dreisatzsieg gegen Ying Zhang und Rebecca Matthes in allen Sätzen knapp die Nase vorn hatten, mussten sich Angelina Gürz und Desirée Czajkowski mit 9:11, 5:11 und 1:11 den überlegenen Yünchun Zimmermann und Andrea Welz beugen. Die gebürtige Chinesin Yünchun Zimmermann demonstrierte mit zwei sicher herausgespielten 3:1-Erfolgen über Angelina Gürz und Inka Dömges ihre ganzes Können und war an diesem Tag nicht zu gefährden.

Da auch Angelina Gürz gegen das Abwehrspiel von Ying Zhang chancenlos war, fiel die Bilanz an der Spitze trostlos aus.

Sehr deutlich verliefen auch die ersten beiden Partien im hinteren Paarkreuz. Ohne Satzverlust setzten sich Czajkowski gegen Franziska Paul und auch Julia Lutz gegen Andrea Welz durch und schafften damit den zwischenzeitlichen Ausgleich.

NSC Watzenborn-Steinberg: Dömges/Gürz (1), Czajkowski/Lutz, Angelina Gürz, Inka Dömges, Desirée Czajkowski (1), Julia Lutz (1).

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