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Nur zehn Minuten

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(lcs). Zu stark war der Gegner für die HSG Lollar/Ruttershausen am Samstagabend, denn vor heimischer Kulisse musste man sich mit 23:29 (10:11) der HSG Goldstein/Schwanheim geschlagen geben. Die Gastgeber hatten dabei einige personelle Ausfälle, sodass Trainer Dino Dragicevic teilweise improvisieren musste.

Der erste Durchgang startete sehr ausgeglichen. Auf ein Tor der Gäste konnte Lollar/Ruttershausen bis zum 6:6 nach knapp 15 Minuten immer direkt antworten. Heiko Stade brachte für die Gäste in der Folge die erste Zwei-Tore-Führung, die allerdings keine fünf Minuten später durch Jan-Hendrik Engel mit dem Tor zum 9:9 egalisierte werden konnte. Danach dauerte es weitere fünf Minuten, bis ein weiteres Tor in der Partie fiel. Christian Weidner brachte mit dem 10:9 die erste Führung für die Hausherren auf die Anzeigetafel. Zur Pause führte allerdings wieder Goldstein/Schwanheim mit 11:10, sodass der zweite Durchgang eigentlich für viel Spannung sorgen sollte.

Eigentlich - denn nach der Pause drehten die Gäste richtig auf und zogen durch Sebastian Berger in der 42. Minute auf 17:12 davon. Die Kräfte der Hausherren wurden immer weniger und Goldstein/Schwanheim spielte klug mit der Führung im Rücken weiter. Angeführt von Heiko Stade und Stipe Vrdoljak brannte in der Defensive der Gäste kaum mehr was an und in der Offensive fand man immer wieder die richtigen Entscheidungen.

Lollar/Ruttershausen schaffte es in der zweiten Halbzeit nicht mehr näher, als an vier Tore Differenz ranzukommen. Der Kampfgeist der Gastgeber stimmte absolut, doch die Hypothek war am Ende zu hoch. Die zehn Minuten nach der Pause kosteten Lollar/Rutterhausen wichtige Punkte im Kampf gegen den Abstieg.

HSG Lollar/Rutterhausen: Mühlich, Engel (2), Rühl, Sharif Pour, Zapf (4), Omicevic (2), Weidner (2), Rolshausen, Los Santos (8/2), Moutopoulos, Reuschling (3/1), Hümmer (1), Breser (1), Lindenthal.

Hore Goldstein/Schwanheim: Stade (2), Vrdoljak (6), Kleiber (2), Kleyman (2), Schroth (3), Jankovic (4/4), Berger (2), Heiko Stade (8).

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