Nur Okpara fehlt

(opk). Morgen Abend ist HSC 2000 Coburg II bei der HSG Dutenhofen/Münchholzhausen II zu Gast. Der Aufsteiger in die 3. Handball-Liga der Männer reist mit drei Niederlagen aus den ersten drei Saisonspielen an und steht somit mächtig unter Zugzwang. Die Gastgeber hingegen sind nach drei Partien noch immer ungeschlagen, konnten zwei davon gewinnen. Durch den schwachen Saisonstart rechnet Wetzlars Trainer Michael Ferber mit taktischen Umstellungen bei den Oberfranken.

»Daher werden wir gefordert sein, neben einer überzeugenden und entschlossenen Angriffs- und Abwehrleistung uns situativ schnellstmöglich auf das jeweilige System anzupassen«, so der Coach vor der Begegnung. Für das zweite Heimspiel der noch jungen Saison erwartet er von seiner Mannschaft zudem eine »durchgehend aggressive Defensivarbeit.«

Dafür steht Ferber fast der gesamte Kader zur Verfügung. Lediglich Kreisläufer und Abwehrspezialist Maduwuike Okpara muss mit einer Knöchelverletzung aussetzen. Deshalb gibt sich Ferber auch recht zuversichtlich. »Am Ende möchten wir den hoffentlich zahlreichen Fans ein attraktives Handballspiel gezeigt haben.« Bei dieser Ausgangslage ist das durchaus denkbar. Doch ein Spiel gegen einen Aufsteiger mit dem Rücken zur Wand wird natürlich kein Selbstläufer.

Und auch Coburg hat vor drei Wochen schon bewiesen, was in ihnen steckt. Das Spiel beim Favoriten TV Kirchzell, letzte Woche noch unentschieden gegen die Wetzlarer gespielt, verloren die Jungs von Ronny Göhl nur knapp mit 27:30 und konnten die Begegnung bis zum Ende offen halten. Letzteres werden sie auch beim morgigen Auswärtsspiel versuchen.

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