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Julian Bender und sein FSV Fernwald werden heute in Alzenau vorstellig.

Nur keine Panik

  • VonPeter Froese
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(fro). Für die beiden heimischen Fußball-Hessenligisten stehen heute richtungsweisende Spiele auf dem Programm. Der FSV Fernwald ist in der Gruppe A beim FC Bayern Alzenau zu Gast, während in der Gruppe B der SC Waldgirmes beim SC Viktoria Griesheim auf dem Prüfstand steht.

FC Bayern Alzenau - FSV Fernwald (heute, 15 Uhr): In einer sehr ausgeglichenen Gruppe A rangiert der FSV aktuell mit neun Punkten auf dem siebten Tabellenplatz. In den bisherigen acht Spielen blieb die Elf von Trainer Daniyel Bulut siebenmal ungeschlagen, konnte allerdings erst einen Sieg auf der Habenseite verbuchen. Eine mangelnde Verwertung der Großchancen und zu viele einfache Fehler vor den Gegentoren sind hier als Gründe zu nennen. »Dies sind sicher Knackpunkte, weshalb wir bislang noch nicht mehr Punkte auf der Habenseite haben. Wir müssen ruhig bleiben, denn irgendwann wird in der Offensive unser Knoten platzen. Hierzu müssen wir im Angriff aber entschlossener agieren. In der Defensive haben uns die ständigen Wechsel auf der Torwartposition Probleme bereitet. Hier muss die Abwehr erst noch ihren Rhythmus finden. Meine Jungs verfügen über Entwicklungspotenzial und haben bewiesen, dass sie in dieser Liga mithalten können. Zudem haben sie gezeigt, dass sie nicht einfach zu besiegen sind«, bleibt Bulut gelassen. Ähnlich wie der FSV, will der Regionalliga-Absteiger die ersten fünf Plätze, die zur Teilnahme an der Aufstiegsrunde berechtigen, nicht aus den Augen verlieren. Somit lastet der Druck genauso auf den punktgleich mit dem FSV auf Rang sechs platzierten FC Bayern. »Der FC hat seine Stärke mit den erfahrenen Marcel Wilke und Jose Holebas in der Defensive. Ansonsten ist es eine junge, dynamische Elf, gegen die wir schnell in die Zweikämpfe kommen und die Räume eng machen müssen«, so Bulut. FC-Abwehrspieler Jose Holebas wurde mit Olympiakos Piräus viermal griechischer Meister, gewann zweimal den Pokal und nahm an Champions-League- und Europa-League-Spielen teil. Zudem war er für die AS Rom und den FC Watford im Einsatz.

Personelles: Mit Ausnahme der Langzeitverletzten Pierre Kleinheider, Fabian Grutza und Agon Dervishi kann der FSV aus dem Vollen schöpfen.

SC Viktoria Griesheim - SC Waldgirmes (heute, 15 Uhr): Nach lediglich einem Punkt aus den letzten drei Spielen rutschte die Elf von SC-Trainer Mario Schappert auf den fünften Tabellenplatz ab und muss nun aufpassen, nicht in die untere Hälfte zu rutschen. »Nach der ärgerlichen 0:3-Niederlage gegen den VfB Ginsheim haben wir am Mittwoch in Hadamar ein anderes Gesicht gezeigt. Der Spielverlauf mit dem frühen Gegentor und dem 0:2 unmittelbar vor der Pause war aus unserer Sicht unglücklich. Dennoch macht mir die Leistung meiner Jungs gegen ein Topteam aus Hadamar Mut, sodass wir darauf in den nächsten Spielen aufbauen können«, sagt Schappert. Die Viktoria hat die letzten vier Spiele gewonnen und rangiert derzeit einen Rang vor den Lahnauern. »Die Viktoria hat einen Lauf und wird mit großem Selbstvertrauen auflaufen. Die Elf lebt von ihrer Disziplin und mannschaftlichen Geschlossenheit, hat aber mit Patrick Stumpf, Noah Lorenz und Alexandru Paraschiv in der Offensive gute Jungs. In der Defensive ordnet Pascal Bender das Spiel der Griesheimer, deren Mannschaftsgerüst viele Parallelen zu meinem Team aufweist«, so Schappert.

Personelles: Der Einsatz von Natnael Tega (Oberschenkelprobleme) entscheidet sich kurzfristig. Max Schneider (Wadenprobleme) droht auszufallen. Mert Ciraci fehlt wegen eines Muskelfaserrisses. Lukas Fries ist nach seiner Roten Karte gegen Ginsheim noch für ein Spiel gesperrt.

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