Nur ein Erfolg in insgesamt vier Begegnungen

  • VonRichard Albrecht
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(ria). Mit nur einem Sieg aus vier Partien gelang den hiesigen Volleyball-Landesligateams am Wochenende nur eine mäßige Bilanz. Das zweite Herrenteam des USC Gießen vermeldete bei seinem Heimspieltag nach dem 1:3 gegen Neuenhaßlau einen Fünfsatzsieg gegen Kassel/Wehlheiden. Beim Gießener SV stand ebenfalls ein Heimspieltag auf dem Plan. Nach dem 0:

3 gegen Rodheim III wanderte durch das 2:3 gegen Hartenrod der erste Pluspunkt auf die Habenseite.

USC Gießen II - VSG Kassel/Wehlheiden 3:2 (21:25; 25:10; 19:25; 25:23; 15:11): Der Tabellenvorletzte war nur mit acht Akteuren angereist, aber nicht gewillt, sich kampflos zu ergeben und ging schnell mit 6:0 im ersten Satz in Führung, baute diese auf 13:2 aus. Das Aufbäumen des USC kam trotz einer Aufholjagd (16:18) zu spät. Doch dieser Schwung wurde mitgenommen, wobei Libero Tobias Golombek hervorzuheben war. Auch im dritten Satz ging der USC in Führung (8:4), dann kam ein Bruch ins Spiel, dies nutzte der Gast. Die Hoffnungen auf einen Drei-Punkte-Sieg waren dahin, jetzt galt es, die drohende Niederlage abzuwenden. Mit der nötigen Entschlossenheit ging es in den vierten Satz, den man gewann. Im Entscheidungssatz gaben Aufschlagdruck und Abwehraktionen wieder den Ausschlag zugunsten des USC.

USC Gießen II - TG Neuenhaßlau 1:3 (20:25; 26:24; 17:25; 14:25): Der Tabellenzweite war ein anderes Kaliber, doch die Gastgeber ließen sich auch von Verletzungspech beim Aufwärmen und den dadurch nötigen Umstellungen nicht lange schocken. Ein Spiel auf Augenhöhe, bis sich der Favorit durch eine Aufschlagserie auf 20:14 absetzte. Mit Block- und Abwehraktionen kam der USC noch einmal heran (18:20), dann sorgten Eigenfehler für den Satzverlust. Ebenso spannend verlief der zweite Satz, und nach Abwehr eines Satzballs gelang der Ausgleich. Im dritten Satz lief man wieder einem Rückstand hinterher (0:7), eine zweite Aufschlagserie der Gäste sorgte für die Entscheidung. Auch im vierten Satz zeigten die Aufschläge der Gäste Wirkung. »Wir haben Kampf und Leidenschaft gezeigt und wurden von tollen Fans nach vorne gepeitscht. Wenn wir beim nächsten Heimspieltag diesen Trend fortsetzen, sollten wir gute Chancen haben, den Anschluss an die vorderen Tabellenplätze zu halten«, richtete Kapitän Stefan Kämmerling den Blick bereits auf das kommende Wochenende.

USC Gießen II: Behrendt, Clotz, Erber, Golombek, Hapig, Heck, Hünnekes, Kämmerling, Klinger, Kuhm, Lemaire, Müller, Weiß.

Gießener SV - SG Rodheim III 0:3 (23:25; 18:25; 23:25): Gegen einen Gegner, der erst einen Sieg auf der Habenseite hatte, wollte der GSV unbedingt punkten, erwischte aber den schlechteren Start, sodass sich Trainerin Britta Hinneberg fürh zu einer ersten Auszeit genötigt sah (3:6). Danach stabilisierte sich das Spiel, es gelang aber nicht, den Rückstand zu verkürzen. Der Endspurt nach der zweiten Auszeit (18:23) kam zu spät. Auch im zweiten Satz agierten die Gießener auf Augenhöhe, schafften nach einem 6:10-Rückstand den Ausgleich, aber mit zwei Serien schafften sich die Gäste das nötige Polster, um ungefährdet 2:0 in Führung zu gehen. Im dritten Satz lag der Lohn zum Greifen nah, über 8:5 und 11:6 hielten die Gießener ihre Kontrahenten bis zum 22:17 auf Distanz, dann kam ein Bruch ins Spiel, mit einer Aufschlagserie zum 23:22 drehten die Gäste diesen Satz und brachen den letzten Widerstand.

Gießener SV TV Hartenrod 2:3 (23:25; 27:29; 25:20; 25:22; 9:15): Gießen erwischte einen fulminanten Start (9:1), doch beim 10:10 war der Schwung bereits verpufft, die Gäste gingen ihrerseits 21:17 in Führung, die Gäste verwerteten ihren zweiten Satzball. Der zweite Abschnitt verlief noch spannender. Gießen kam nach einem 12:16 zurück, hatte sogar Satzbälle, doch die Gäste wehrten diese ab und hatten am Ende die Nase vorn. Im dritten Satz platzte der Knoten, der GSV schaffte den Anschluss. Im vierten Satz drehten sie einen 8:13-Rückstand in ein 16:14 und aus einem 19:22 den Satzausgleich. Damit war der erste Pluspunkt verbucht. Hartenrod ging im Entscheidungssatz mit 4:0 in Front und ließ nichts mehr anbrennen. Nach der ersten Enttäuschung sah Trainerin Britta Hinneberg viel Mutmachendes. »Einsatz, Motivation und Kampfgeist haben gestimmt. Das gilt es, zu stabilisieren.«

Gießener SV: Bauer, Cloos, Gänsslen, Hermann, Hölzel, Hoppe, Jankowski, Kämmerzell, Klinger, Roling, Ruchet de Freitas, Scheffler

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