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NSC unterliegt im Aufsteiger-Duell

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Von: Richard Albrecht

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(ria). Es war knapp, aber es hat nicht gereicht. In einer ansehnlichen Partie unterlag der NSC Watzenborn-Steinberg zum Saisonauftakt der Tischtennis-Oberliga Mitaufsteiger TSV Besse mit 3:7. »Trotz der Niederlage hat es viel Spaß gemacht, endlich wieder spielen zu dürfen«, lautete das Fazit von Mannschaftssprecher Jan Hartmann, »aber an das neue System müssen wir uns noch gewöhnen«.

»Das war ein enges Spiel, Besse hat letztlich verdient gewonnen, aber ein Remis wäre durchaus drin gewesen«, war Hartmann vom Spielausgang nicht zu enttäuscht. Fabian Moritz/Dennis Grötzsch holten den ersten Punkt im Doppel (3:1). Dann war das Glück den Pohlheimern nicht hold. Doppel zwei mit Torsten Kirchherr/Jan Hartmann sowie Moritz in seinem ersten Einzel unterlagen in fünf Sätzen, die Viersatzniederlage von Kirchherr bedeute bereits den 1:3-Rückstand. Zwar schaffte Hartmann in drei glatten Sätzen den Anschluss, doch nach dem 1:3 von Grötzsch fehlte den Gästen nur noch ein Zähler zum Sieg. Den holten sie sich dann gleich nach drei hart umkämpften Sätzen gegen Moritz im Spitzeneinzel. Mit dem 0:3 von Kirchhoff und dem 1:3 von Hartmann bauten die Gäste ihre Führung noch aus, ehe Grötzsch mit seinem Dreisatzsieg für sein Team noch einmal verkürzen konnte. »An das neue System muss man sich erst gewöhnen«, bemerkte Hartmann anschließend. »Ein guter Start ist jetzt noch entscheidender, die Pausen sind kürzer, man ist schneller wieder dran, aber dafür zieht sich so eine Partie auch nicht so sehr in die Länge.«

Nach gut zweieinhalb Stunden war die Partie schließlich vor 30 Zuschauern, die für eine gute Atmosphäre sorgten, beendet. »Das macht es sicher auch für die Zuschauer attraktiver, wir haben ihnen ein gutes Spielniveau geboten«. Dem weiteren Saisonverlauf sieht Hartmann einigermaßen gelassen entgegen. »Wir werden immer mal durchwechseln, jeder kommt zum Einsatz. Da nicht jeder immer kann, kommt uns so das Vierersystem entgegen. Die Liga ist sehr stark, es wird sehr eng, um den Klassenerhalt zu schaffen.«

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