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Fabian Moritz ist die Nummer eins beim Tischtennis-Oberligisten NSC Watzenborn-Steinberg.

NSC stellt sich auf Abstiegskampf ein

  • VonRichard Albrecht
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(ria). Alles andere als optimal verlief die Tischtennis-Vorbereitung beim Oberliga-Aufsteiger NSC Watzenborn-Steinberg. »Wir wohnen sehr verteilt, daher haben wir kaum zusammen trainieren können«, räumt Kapitän Stefan Harnisch ein. »Wir spielen wie schon seit gefühlt ewigen Zeiten mit der gleichen Besetzung und werden einfach ein bisschen mehr durchwechseln und der zweiten Mannschaft aushelfen«, spielt Harnisch darauf an, dass in der neuen Saison in der Oberliga nur noch zwei Paarkreuze spielen.

Für den NSC ein Nachteil, da eine Stärke die Ausgeglichenheit des Kaders und der Doppel waren. In der Hessenliga sorgten die Doppel immer für eine Führung, das hintere Paarkreuz war eine Bank, die nun wegfällt.

Zwei Paarkreuze

Das kommt nun zwar der zweiten Herrenmannschaft zugute, aber in der Oberliga können nun Mannschaften, die zwei starke »Legionäre« im ersten Paarkreuz haben, mit diesen schon gut die Hälfte der nötigen Punkte einfahren. Harnisch sieht so auch eine schwere Saison auf sein Team zukommen. »Fulda und Bad Homburg sind dieses Jahr echte Bundesliga-Reserven, es bleibt abzuwarten, in welcher Besetzung die antreten. Langenselbold und Frankfurt (mit dem Ex-GSVler Christian Güll an 4) haben geradezu unfassbare Aufstellungen, Besser ein starkes erstes Paarkreuz, da werden wir nur sehr glücklich zu Punkten kommen können. Entsprechend werden wir wieder gegen den Abstieg spielen«, schaut Harnisch voraus.

Zum nominellen Kader gehören an eins Fabian Moritz sowie Stefan Harnisch an drei. Bei Florian Müller hängt es wieder davon ab, wie oft er zu den Spieltagen von den USA »rüberpendeln« kann. Torsten Kirchherr stand in den vergangen Spielzeiten bereits nicht immer zur Verfügung. So werden aus dem Verbandsliga-Kader Jan Hartmann, Jakob Armbrüster, Dennis Grötzsch sowie Neuzugang Kevin-Falco Krendl an der Platte aushelfen müssen. Am 19. September (11 Uhr) empfängt der NSC zum Saisonauftakt den TSV Besse.

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