Bundesliga

Niners bangen

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(dpa). Geschäftsführer Steffen Herhold von Basketball-Bundesligist Niners Chemnitz befürchtet bei einer kompletten Saison ohne Zuschauer-Einnahmen erhebliche wirtschaftliche Schwierigkeiten für den Aufsteiger. "Etwa sechs Spiele mit einem kompletten Zuschauerausschluss könnten wir verkraften, wenn die Staatshilfen fließen", sagte Geschäftsführer Steffen Herhold. Die Chemnitzer haben dem Bericht zufolge bereits einen Antrag auf Corona-Hilfen aus dem Konjunkturpaket für Profisportvereine gestellt. Pro Club können bis zu 800 000 Euro beantragt werden, um ausgebliebene Ticketeinnahmen im Zeitraum vom 1. April bis zum 31. Dezember 2020 auszugleichen.

Das erste Heimspiel bestreiten die Niners am 21. November. Laut einer in dieser Woche erlassenen Allgemeinverfügung der Stadt sind aufgrund der steigenden Infektionszahlen bei Sportveranstaltungen in Chemnitz nur 100 Teilnehmer erlaubt. Die Zahl schließt allerdings Sportler, Trainer, Betreuer und Medienvertreter mit ein, sodass auf Fans verzichtet werden muss. Deshalb sei auch der Vorverkaufsstart für Dauerkarten vertagt worden. "Wir haben bis dato auf große Spenden- und Solidaritätsaktionen verzichtet. Jetzt brauchen wir die Unterstützung unserer Anhänger. Jede verkaufte Dauerkarte mit dem Verzicht auf Rückerstattung hilft uns unglaublich weiter", so Herhold.

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