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René Thalheimer und Olaf Ickler (1. und 2. Vorsitzende des ASC Licher Wald/links) übergeben den Präsentkorb coronaerecht an Thomas Glade und Hans Hausner (rechts), die beim Treiser LWT die gleichen Positionen ausfüllen.

Niko Mühlhans knapp an der Stundengrenze

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(red). Virtuelle Volkslaufveranstaltungen sind sicherlich diskussionswürdig. Jede Teilnehmerin, jeder Teilnehmer läuft mit LaufApp oder Laufuhr an beliebigem Ort auf beliebigem Gelände, durchaus auch auf der Originalstrecke, die ausgeschriebene Streckenlänge und meldet das Ergebnis an den Veranstalter. Die Zeiten sind damit natürlich nur eingeschränkt vergleichbar;

ein direkter Wettkampf ist eine ›andere Hausnummer‹. Der Vorstand des ASC Licher Wald hat lange überlegt, ob er diesen unter den derzeitigen Bedingungen einzig möglichen Veranstaltungstyp anbietet.

Angeboten wurde der Zeitraum vom 3. bis zum 17. April. Die Anzahl der Angemeldeten für die drei Disziplinen - 10-Meilen-Hauptlauf, 4-Meilen-Einsteigerlauf und 4-Meilen-Walking - war mit 179 durchaus zufriedenstellend.

Wenn man auf das Ergebnistableau schaut, fällt zunächst das Fehlen von Spitzenzeiten bzw. deren Repräsentanten auf; diese Wettkampfform scheint in diesen Kategorien nicht interessant zu sein. Die schnellste Frau über die 10 Meilen war Esther Weil (W30) mit ordentlichen 1:15:26 Stunden, die im Moment in Edinburgh (Schottland) weilt und auch dort gelaufen ist. Damit erhält sie auch den Sonderpreis für die entfernteste Beteiligung.

Weitere Bestzeiten in ihren Altersklassen gab es in der weiblichen Hauptklasse für Lisa Marie Bügel (ASC Weißbachtal, 1:24:57), für Lisa Hansen (TSV Krofdorf-Gleiberg, W35, 1:20:59), Sabrina Butch (o. V., W40, 1:41:42) sowie für Mascha Föhre (TSV Lützellinden, W45, 1:24;14).

Beachtenswert erscheinen insbesondere auch die Altersklassen-Gewinnerzeiten der Seniorinnen Anke Konnertz (TSV-Krofdorf-Gleiberg, W50, 1:17:50), Birgit Scheld (LT Biebertal, W55, 1:35:06), Rosi Hausner (Treiser LWT, W60, 1:25:15) und von ›Altmeisterin‹ Charlotte Kraushaar (ASC Licher Wald, W75), die die Originalstrecke in 1:46:25 Stunden bewältigte.

Mit guten 1:02:39 Stunden die schnellste Zeit bei den Männern meldete Niko Mühlhans (M40) vom Veranstalter, der sein eigenes ›Racing Team‹ repräsentierte, knapp vor dem noch in der männlichen Jugend laufenden Nico Debus vom team-naunheim.de mit 1:03:10. Nicht weit darüber lagen die Zeiten der Altersklassensieger in der M35 (Tobias Schulz, LC DIABÜ Eschenburg, 1:04:50) und in der M45 (Oliver Debus, LG Dill, 1:05:54) sowie des Zweitplatzierten in der M40 (Christian Körber, ›Race against Corona‹, 1:05:30).

Der Altersklassensieg in der männlichen Hauptklasse ging an Janek Waldschmidt (ASC Dillenburg, 1:10:17), in der M30 an Max Schmid-Kreuzer (Schwanenteich Parkrunner, 1:13:08), in der M50 mit 1:11:52 an Oliver Harsy (LGV Marathon Gießen) und in der M55 mit 1:13:20 an Klaus Werner (SV Blau-Weiß Dodenhausen). Die schnellsten Zeiten meldeten in der M60 Michael Schneider (team-naunheim.de, 1:14:59), in der M65 Gerhard Zientara (Fuchsstrauch Runners, 1:22:58) und in der M70 Werner Zittlau (TSV Cappel, 1:26:26). Besondere Erwähnung verdient der seit zwei Jahren in der M80 (!) startende Helmut Scholtz (TSV Krofdorf-Gleiberg), der mit 1:55:41 noch klar unter zwei Stunden lief.

Im Einsteigerlauf über vier Meilen gab es wie üblich keine Altersklassenwertung. Tanja Kreiling (PV Sonnenschutz) lag bei den Frauen mit 33:23 Minuten vorne, bei den Männern Oliver Fischer aus Marburg mit guten 22:29 Minuten und deutlichem Vorsprung.

Die besten Walkingzeiten über ebenfalls vier Meilen verzeichneten bei den Frauen Kathrin Rychlik (Neuengarten Hoppegarten, 49:24 Minuten) knapp vor Ursula Streuber (Treiser LWT, 49:55), bei den Männern Jürgen Viehl (Dexion Walkingtreff Laubach, 45:06 Minuten).

Einen Sonderpreis in Form eines Präsentkorbs erhielt der Lauf- und Walkingtreff Treis, aus dessen Reihen die meisten Teilnehmer/innen kamen.

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