Nichts zu holen in der Fremde

(rsc). Die TSF Heuchelheim kehrten von ihrem Ausflug in der Fußball-Gruppenliga am Sonntag beim SSC Burg mit leeren Händen zurück. 0:2 hieß es nach 90 Minuten, so dass nach vier Spieltagen weiterhin lediglich vier Punkte auf der Habenseite stehen. Für die Gäste-Trainer Daniel Marx und Yannik Pauli war es nicht, wie von ihnen erwartet, die gegnerische Vielzahl der groß gewachsenen Kopfballspieler, die dieses Spiel entschied.

Als Matchwinner agierte dem entgegen der eingewechselte Jan Petruschke, der nach Abprallern zweimal richtig stand und mit seinen beiden Toren das Treffen entschied zugunsten der Gastgeber entschied.

150 Zuschauer sahen in der ersten Halbzeit eine völlig ausgeglichene Partie. Pluspunkte sammelte Heuchelheim durch die etwas bessere Spielanlage. Die Platzherren glichen dies durch hohe Laufbereitschaft aus. Ausschließlich zwischen den zwei Strafräumen spielte sich das Geschehen ab. Nur zwei Torchancen sind erwähnenswert. So hätte Heuchelheim direkt nach dem Anpfiff in Führung gehen können. Doch der Schuss aufs SSC-Tor wurde durch ein gegnerisches Bein an diesem vorbeigelenkt. Auf der anderen Seite schoss in der 25. Minute Salvatore Spera aus guter Position direkt am Tor vorbei.

Nach einer Stunde Spielzeit machte sich die läuferische Stärke der Gastgeber positiv bemerkbar. In der 67. Minute konnte TSF-Schlussmann Dorian Balser einen Schuss von Frank Dapper nur abklatschen. Jan Petruschke bedankte sich und schoss zum 1:0 für die Platzherren ein. Keine weiteren Gelegenheiten fabrizierten die Gäste in dieser Halbzeit. Als kurz vor Schluss der Schuss von Nico Göbel von einem Verteidigerbein zurückprallte, war erneut Petruschke zur Stelle und markierte mit seinem Treffer zum 2:0 den Endstand. Aufgrund der letzten 25 Minuten ging der Sieg der Gastgeber in Ordnung.

SSC Burg: Bülow; Hardt, Menger, Dietrich, Hagner, Metz, Dapper, Schneider (ab 80. Göbel), Bähr (ab 71. Theiss), Spera (ab 58. Petruschke), Kessler.

TSF Heuchelheim: Balser; Tüschen, Krah, Kreiling, Schmidt (ab 76. Schäfer), Schmitt, Weiser, Mengeler, Kießwetter (ab 46. Mehari), Kaus (ab 56. Euler), Reinhardt.

Im Stenogramm: Schiedsrichter: Rolfs (Cölbe) - Zus.: 150. - Torfolge: 1:0 (67.) Petruschke, 2:0 (85.) Petruschke.

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