Nichts für schwache Nerven

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(tk/ra). Die meisten Mannschaften der Fußball-Regionalliga Südwest haben nun knapp zwei Drittel der Saison absolviert. Während Spitzenreiter SC Freiburg II im Titelrennen aktuell die beste Chancen hat, spitzt sich vor allem der Abstiegskampf, in dem auch der FC Gießen steckt, immer weiter zu. Wir beleuchten die Lage im Kampf um den Klassenerhalt.

Die Tabellensituation: Es ist schon erstaunlich, dass zwischen Platz sieben und Platz acht genauso viele Zähler Abstand liegen wie zwischen Rang 10 und Rang 17 - nämlich sechs Punkte. Somit müssen sich ab dem FC Homburg 15 Mannschaften Sorgen um den Ligaverbleib machen. Auch die Gießener haben nach dem 0:0 gegen VfR Aalen weiter nur zwei Pünktchen Vorsprung auf einen Abstiegsplatz.

Der Spieltagssieger: Hieß im Abstiegskampf am Wochenende ganz klar TSG Hoffenheim II. Die Reserve der Kraichgauer konnte nämlich von den Teams aus der unteren Tabellenhälfte als einziges einen Sieg landen - mit 1:0 in Balingen. Georginio Rutter besorgte in der 77. Minute das Tor des Tages, welches die Hoffenheimer wieder bis auf einen Punkt an die Nichtabstiegsplätze heranführte. Und das in Unterzahl, denn Melayro Bogarde hatte bereits in der 33. Minute die Gelb-Rote Karte gesehen.

Die Unentschiedenen: Sie haben die Lage im Tabellenkeller noch enger gemacht, als sie ohnehin schon ist. So gab es keine Tore im einzigen direkten Duell zwischen Gießen und Aalen. Pirmasens dagegen blieb mit einer gehörigen Portion Glück über dem Strich. Nachdem Homburg in der 83. Minute durch Marcel Carl mit 1:0 in Führung gegangen war, glich Dennis Krob in der vierten Minute der Nachspielzeit noch zum 1:1-Endstand für »die Klub« aus. Niederlagen hagelte es dagegen für beide Mainzer Mannschaften sowie Walldorf und Großaspach.

Die Abgeschlagenen: Sie teilt derzeit ein Schicksal: Positive Corona-Tests. Während Eintracht Stadtallendorf mit gerade mal neun Punkten auf dem Konto schon langsam aber sicher für die Hessenliga planen kann und am kommenden Wochenende erstmals nach der Zwangspause wieder beim FSV Frankfurt antreten darf, gibt es in Alzenau angesichts von »nur« zehn Punkten Rückstand auf Platz 16 zumindest noch Hoffnung. Allerdings müssen die Bayern noch ein bisschen länger warten, erst am 27. März geht es für sie weiter gegen Kickers Offenbach.

Der Ausblick: Die halbe Liga wird fast bis zum Ende um den Klassenerhalt kämpfen. Für den FC Gießen steht bis Ende März eine ganz wichtige Phase mit den weiteren Heimspielen gegen den FSV Mainz 05 II und Bahlinger SC sowie Anfang April bei der SG Sonnenhof Großaspach an. Am 10. Aprilsteigt zudem das Hessenderby gegen Kickers Offenbach im Waldstadion und am 17. April die bedeutsame Partie bei der TSG Hoffenheim II. Spätestens nach Ostern wird man wissen, wie gut die Aussichten auf den Klassenerhalt des heimischen Regionalligisten im Duell mit 13, 14 anderen Konkurrenten sind. Bis zum letzten Spieltag am 12. Juni sind es immerhin noch 15 (!) Partien.

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