Nicholas soll Debüt geben

  • vonLukas Becker
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(luk). Nach zuletzt drei Niederlagen in Serie wollen die Basketballer der Gießen 46ers Rackelos in der Südstaffel der ProB wieder zurück in die Erfolgsspur. Zu Gast in der Sporthalle Ost ist heut Abend um 19.30 Uhr (Live bei YouTube) die zweite Mannschaft des FC Bayern Basketball - somit wartet keine leichte Aufgabe auf die Mannschaft von Cheftrainer Rolf Scholz.

Die Niederlagenserie der Mittelhessen ist dabei eher eine Ergebnis- als eine Leistungskrise. Denn sowohl in Ulm und in Hanau als auch am Dienstag gegen Koblenz agierten die Rackelos als kämpferische Einheit und es fehlten nur Nuancen zum Sieg. "Das ist sicherlich ein Lernprozess für unsere Mannschaft und da ist es gut, dass wir so zeitnah die Möglichkeit haben, es besser zu machen und zu zeigen, dass wir die richtigen Lehren aus diesen Situationen gezogen haben", benennt Scholz auch Vorzüge des eng getakteten Spielplans.

Besonders gegen Koblenz begeisterte seine Mannschaft, die von einem überragenden Kapitän Johannes Lischka angeführt wurde und zeitweise 500 Zuschauer am Livestream in ihren Bann zog. Der Abgang der beiden Importspieler Alexander Doche und Jeril Taylor brachte das Rackelos-Gebilde dabei nicht ins Wanken, denn so schnürten sich fast ausschließlich Akteure mit Wurzeln im Gießener Basketball ihre Sneaker auf dem Osthallenparkett. Einzig Tim Köpple kommt aus Ulm, ist aber mittlerweile seit 2018 ein Gießener und nimmt eine immer wichtigere Rolle ein. Es ist davon auszugehen, dass am Samstag Neuzugang Donte Nicholas dem Spiel der Lahnstädter noch einmal mehr Qualität verleihen wird, um die spielstarke Mannschaft aus München in die Knie zu zwingen.

Die Isarstädter gewannen am Mittwochabend in Oberhaching und stehen mit vier Siegen und drei Niederlagen auf dem fünften Tabellenplatz, damit einen Rang vor der Scholz-Truppe, die auf drei Siege und drei Niederlagen kommt. "München ist natürlich ein herausragendes Nachwuchsprogramm mit großem Namen. Sie sind eine sehr junge, athletische und körperliche starke Mannschaft. Es wird keine einfache Aufgabe", umreißt Übungsleiter Scholz die Qualitäten des samstäglichen Kontrahenten. Dieser wird vom 19-jährigen Shootingguard Jason George angeführt, der in Oberhaching eine 36-Punkte-Gala aufs Parkett legte und sein Punktekonto auf durchschnittlich 21,1 pro Partie schraubte. Zudem schnappt er sich pro Spiel 6,6 Rebounds. Die zweite Option im Münchener Angriffsspiel ist Aufbauspieler Erol Ersek, der auf 16 Punkte pro Match kommt. Insgesamt rotieren die Münchener sehr breit, sodass Trainer Andreas Wagner gleich zehn Spieler mit einer zweistelligen Minutenzahl im Schnitt auf das Parkett schickt.

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