Neunter Ausfall

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(sid). Die nächste Hiobsbotschaft erfuhr Alfred Gislason auf Umwegen. Jannik Kohlbacher erreichte den Bundestrainer der deutschen Handballer zunächst nicht selbst, also überbrachte DHB-Sportvorstand Axel Kromer am Telefon die bittere Nachricht vom WM-Ausfall des nächsten Kreisläufers - und löste damit wenig Begeisterung aus. "Es ist schon das Wort mit ›SCH‹ gefallen", berichtete Kromer.

Eine erneut aufgetretene Ellenbogenverletzung verhindert Kohlbachers Teilnahme bei der in gut drei Wochen startenden WM in Ägypten (14. bis 31. Januar). Er ist nach Patrick Wiencek und Hendrik Pekeler bereits der dritte Kreisläufer, der Gislason nicht zur Verfügung stehen wird. Insgesamt hat der Isländer bei seinem ersten Turnier als DHB-Coach schon neun Ausfälle zu beklagen. Gute Voraussetzungen sehen anders aus.

Weil neben Kohlbacher die eigentlich gesetzten Kieler Wiencek und Pekeler freiwillig auf das Mega-Event in Nordostafrika verzichten, rückt somit der 23 Jahre alte Flensburger Johannes Golla zum ersten Kreisläufer auf. Ihn unterstützen der für Kohlbacher nachgerückte Moritz Preuß vom SC Magdeburg sowie Erlangens Sebastian Firnhaber - zwei Turnierdebütanten.

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