Vor einer Mammutaufgabe steht Trainer Daniel Marx mit seinen TSF Heuchelheim. 17 Punkte beträgt der Abstand auf den ersten sicheren Nicht-Abstiegsplatz. FOTO: FROESE
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Vor einer Mammutaufgabe steht Trainer Daniel Marx mit seinen TSF Heuchelheim. 17 Punkte beträgt der Abstand auf den ersten sicheren Nicht-Abstiegsplatz. FOTO: FROESE

Fußball

Neue Trainer gehen neue Wege

  • vonPeter Froese
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Der Vorbereitung auf die Restrunde in der Fußball-Gruppenliga kommt angesichts des eng zusammenliegenden Tabellenbildes in dieser Saison eine besondere Bedeutung zu.

(fro). Bei den geringen Punktabständen wird es wichtig sein, zum Re-Start am ersten März-Wochenende gut aus den Startlöchern zu kommen. Auffällig ist, dass dabei vor allem die neuen Trainer Adrian Becker (MTV 1846 Gießen) und Daniel Marx (TSF Heuchelheim) neue Wege in der Trainingsarbeit gehen.

Beim MTV 1846 Gießen ist mit Adrian Becker, der das Traineramt des zu Beginn der Winterpause auf eigenen Wunsch zurückgetretenen Patrick Loeper übernimmt, ein neuer Übungsleiter auf der Kommandobrücke am Heegstrauchweg. In 24 Trainingseinheiten soll Michael Delle und Co. die notwendige Fitness verabreicht werden, um in der Restrunde nochmals einen Angriff auf die Aufstiegsränge zur Verbandsliga Mitte zu starten. Adrian Becker geht dabei innovative Wege und setzt mit Aquafitness, Spinning sowie Shuttle Run und Teambuilding neue Reize. Den fußballerischen Feinschliff sollen sich die Kicker der Männerturner in den Testspielen beim TSV Großen-Linden (1. Februar), beim SKV Beienheim (9. Februar), beim FC Cleeberg (16. Februar), sowie in den beiden Heimspielen gegen die TSG Wieseck (20. Februar) und der SG Treis/Allendorf (25. Februar) holen. Zum Re-Start am 1. März empfängt die Becker-Elf den VfL Biedenkopf.

Der im Sommer zum TSV Lang-Göns wechselnde Trainer Frederik Weinecker möchte zunächst mit der SG Kesselbach/Odenhausen/Allertshausen den Klassenerhalt sichern. In 16 Trainingseinheiten und sechs Testspielen sollen die notwendigen Grundlagen geschaffen werden. Den Auftakt macht die Partie beim Hessenligisten FSV Fernwald (1. Februar, 15 Uhr). In den weiteren Vorbereitungsspielen treten die Rabenauer bei Teams der Kreisoberliga Süd an. Am 9. Februar ist die Weinecker-Elf beim TSV Klein-Linden zu Gast (Anstoß: 15 Uhr). Es folgen die Partien bei der TSG Wieseck (13. Februar, 19.30 Uhr), bei der TSG Leihgestern (16. Februar, 15 Uhr), der SG Treis/Allendorf (19. Februar, 19 Uhr) und beim TSV Lang-Göns (22. Februar, 15 Uhr). Zum Re-Start am 1. März empfangen Dennis Feldbusch und Co. um 15 Uhr in Kesselbach den FSV Braunfels.

Die FSG Wettenberg startet am 25. Januar in das Unternehmen Klassenerhalt. Bei zwölf Punkten Rückstand auf einen Nichtabstiegsplatz hat Trainer Bastian Panz, dessen Vertrag unabhängig des sportlichen Abschneidens bereits für die kommende Saison verlängert wurde, eine eng getakteten Vorbereitungsplan erstellt. Bei lediglich 15 Trainingseinheiten stehen bei sieben anberaumten Partien die Testspiele im besonderen Fokus des Pädagogen. Dabei treffen die FSG-Spieler auf die TSG Leihgestern (1. Februar, 17 Uhr), die SG Oberliederbach (8. Februar, 14 Uhr), Eintracht Beilstein (15. Februar, 16.30 Uhr), den SV Harbach (19. Februar, 19 Uhr), die SG Treis/Allendorf (22. Februar, 15 Uhr) und den FC Cleeberg (29. Februar, 16 Uhr). Die zunächst spielfreien Wettenberger steigen am 8. März um 15 Uhr mit dem Gastspiel bei Spitzenreiter TSV Michelbach in den Pflichtspiel-Wettbewerb ein.

Auch bei den TSF Heuchelheim gab es zum Jahreswechsel einen Wechsel auf der Kommandobrücke. Auf Interimstrainer Dominik Seel, der nun wieder das Amt des Co-Trainers ausübt, folgt Daniel Marx, der vom Trainer der TSF-Reserve zum Cheftrainer aufsteigt. Bei 17 Punkten Rückstand auf einen Nichtabstiegsplatz steht ihm mit seinem Team allerdings eine Herkulesaufgabe bevor, um den Abstieg in die Kreisoberliga noch abwenden zu können. Neben 14 Trainingseinheiten auf dem Platz stehen zwei Theorie-Einheiten zu den Themen "Spielsysteme" und "Spielprinzipien" an. Zudem geht Marx durch Videoanalyse neue Wege in der Trainingsarbeit des Tabellenvorletzten. Der Feinschliff soll in sieben Testspielen geholt werden. Den Auftakt macht das Heimspiel gegen Verbandsligist SC Waldgirmes II am 26. Januar um 14 Uhr. Es folgen die Spiele gegen den FSV Braunfels (1. Februar, 14 Uhr), Tuspo Beilstein (8. Februar, 15 Uhr), die U 19 der TSG Wieseck (13. Februar, 20 Uhr), den SSV Langenaubach (15. Februar, 15 Uhr), die SG Kinzenbach (18. Februar, 19.30 Uhr) und den SV Volpertshausen (22. Februar, 15 Uhr). Die Aufholjagd im Kampf um den Klassenerhalt beginnt für die Marx-Elf mit dem Heimspiel gegen den SSC Burg am 1. März um 15 Uhr.

Bei der Spvgg. Leusel stehen ab dem 27. Januar 15 Trainingseinheiten auf dem Programm. Zudem hat Trainer Ertac Caliskan eine Krafteinheit und ein Zirkeltraining eingebaut. Vor dem am 29. Februar beim FSV Schröck stattfindenden Re-Start sind vier Testspiele vorgesehen. Am 1. Februar steht um 17 Uhr die Partie gegen den FCA Gedern auf dem Kunstrasenplatz in Alsfeld an. Am 8. Februar wird an gleicher Stelle um 17 Uhr der SV Müs vorstellig. Am 15. Februar ist die Caliskan-Elf ab 14 Uhr bei der JSK Rodgau zu Gast. Die Generalprobe zum Re-Start erfolgt am 22. Februar ab 17 Uhr auf dem Kunstrasenplatz in Alsfeld gegen den TSV Mengsberg.

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