Neue Impulse

Seit Jahren wird es immer wieder und allerorten beklagt: In Deutschland gibt es einen Mangel an ehrenamtlichen Helfern. Dies gilt neben zahlreichen Freiwilligen Feuerwehren oft auch für die Sportvereine. Umso wichtiger ist es, bei Lehrgängen wie der Fachtagung Seniorensport des Sportkreises Gießen am Wochenende in Wettenberg die Menschen, die sich freiwillig der Arbeit im Verein verschrieben haben, weiterzubilden. Doch was motiviert die Teilnehmer, ihren freien Samstag zu opfern, um sich im Bereich Seniorensport fortzubilden?

Von MSS

Seit Jahren wird es immer wieder und allerorten beklagt: In Deutschland gibt es einen Mangel an ehrenamtlichen Helfern. Dies gilt neben zahlreichen Freiwilligen Feuerwehren oft auch für die Sportvereine. Umso wichtiger ist es, bei Lehrgängen wie der Fachtagung Seniorensport des Sportkreises Gießen am Wochenende in Wettenberg die Menschen, die sich freiwillig der Arbeit im Verein verschrieben haben, weiterzubilden. Doch was motiviert die Teilnehmer, ihren freien Samstag zu opfern, um sich im Bereich Seniorensport fortzubilden?

Die 71-jährige Monika Volk führte in erster Linie eben diese Fortbildung an. "Man nimmt immer etwas mit", sagt die Seniorin. Zudem sammele man durch die Teilnahme an der Veranstaltung wichtige Lizenzpunkte, dies sei für sie aber nicht das Wichtigste. In ihrem Verein TV Großen-Buseck engagiert sich Volk bereits seit vielen Jahren. Die Gründe der 71-Jährigen sind dabei vielfältig. "Da wächst man so rein", so Volk. "Wenn man immer Sport gemacht hat, will man etwas zurückgeben." Volks Engagement ist dabei sehr vielseitig. Bevor sie sich dem Seniorensport verschrieben hatte, unterrichtete die Seniorin bereits Kinderturnen. Inzwischen ist Volk auch als Übungsleiterin für Yoga, Herzsport, Lungensport und Diabetikersport aktiv.

Dass nicht nur ältere Mitbürger im Seniorensport aktiv sind, beweist die 27-jährige Samantha Mac Kellar. Die Lehrerin ist ähnlich wie Volk durch ihr Umfeld zum Seniorensport gekommen. Ihre Familie ist bereits seit Generationen ehrenamtlich im heimischen Sportverein TSV Beuern tätig. Da sie als Kind ihre Mutter und Großmutter begleitet hatte, wollte auch Mac Kellar den Übungsleiterschein B für Präventionssport machen. Wie auch Volk hat auch Mac Kellar beim Kinderturnen begonnen. Dort ist sie mit 14 als Helferin eingestiegen und wurde mit 18 eigenständige Leiterin. Seit nun drei Jahren ist die Lehrerin vertretungsweise auch im Seniorensport aktiv. Dabei hat sie festgestellt, dass das Unterrichten von Kindern und Jugendlichen sie nicht großartig vom Seniorensport unterscheiden. "Die Senioren hören zu", erklärt Mac Kellar den größten Unterschied augenzwinkernd. Neben ihrem Engagement im Seniorensport spielt die 27-Jährige auch noch Handball.

Insgesamt nahmen an der Veranstaltung des Sportkreises Gießen 98 Übungsleiter aus ganz Hessen teil.

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