Neuansetzungen möglich

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(dpa). Um mehr Flexibilität für Spielansetzungen während der Pandemie zu schaffen, hat die Basketball-Euroleague ihre Regularien geändert. Demnach können künftig die Begegnungen im wichtigsten europäischen Wettbewerb sowie dem Eurocup bis zu dreimal verschoben werden, wenn die Corona-Krise damit in direktem Zusammenhang steht. Laut einer Mitteilung vom Montag ist dies möglich, wenn einer Mannschaft durch Corona keine acht Spieler mehr zur Verfügung stehen oder ein Team in Quarantäne muss. Sollten keine Ausweichtermine zur Verfügung stehen oder mehr als drei weitere Ansetzungen nötig sein, wird der Verursacher zum Verlierer erklärt.

In der Euroleague waren zuletzt mehrere Begegnungen automatisch gegen ein Team gewertet worden, das wegen Corona zu wenig Spieler zur Verfügung hatte. Demnach werden in der Königsklasse nun insgesamt vier Partien neu angesetzt.

Diese Saison nehmen der deutsche Meister Alba Berlin und der FC Bayern München an der Euroleague teil, im Eurocup ist ratiopharm Ulm aktiv. Ein Spieler der Berliner wurde am Samstag positiv auf Corona getestet, einen Tag zuvor hatte Alba bei ZSKA Moskau gewonnen. Die Pokalpartie des deutschen Double-Gewinners gegen Braunschweig wurde daraufhin abgesetzt.

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