Nervenstarke Czajkowski führt NSC zum Sieg

(eiw) Das war eng! Nach einer 4:1-Führung mussten die Zweitliga-Tischtennisspielerinnen des NSC Watzenborn-Steinberg noch einmal zittern, ehe Desirée Czajkowski mit ihrem ungefährdeten 3:0-Erfolg den hauchdünnen 6:4-Erfolg bei der DJK Offenburg sicherstellen konnte.

Das Reiter-Team festigte durch den Sieg seinen vierten Tabellenrang und bleibt damit dem Spitzentrio weiter dicht auf den Fersen.

"Ich bin froh, dass wir gut aus den Startlöchern gekommen sind. Ich hatte einige Bedenken, da Inka Dömges erst einen Tag zuvor aus dem Urlaub zurückgekommen war", betonte Trainer Markus Reiter, der am Ende aber hoch zufrieden mit den Leistungen seines Quartetts war.

Begonnen hatte die Partie mit einer Punkteteilung in den Doppeln. Während Dömges und Angelina Gürz zu einem relativ lockeren 13:11, 11:9 und 11:8-Erfolg über Petra Heuberger und Zetsen kamen, mussten Julia Lutz und Czajkowski die Überlegenheit von Yana Timina und Christine Koch anerkennen und den Ausgleich zulassen. Nahezu wunschgemäß verlief im Anschluss der erste Durchgang im Einzel. Gürz knüpfte nahtlos an ihre starken Leistungen am Ende der Vorrunde an und gab DJK-Spitzenakteurin Timina in vier Sätzen das Nachsehen. Etwas mehr Probleme hatte Dömges mit Heuberger. Nach zwei ausgeglichenen Durchgängen fiel die Entscheidung in dieser Partie im dritten Satz, den der Reiter-Schützling nach einem 9:10-Rückstand noch mit 13:11 zu seinen Gunsten entscheiden konnte. Damit war der Widerstand der Offenburgerin gebrochen und der vierte Durchgang ging deutlich mit 11:3 an Dömges.

Ähnlich verlief die Begegnung zwischen Czajkowski und Koch. Bis zum 9:9 im dritten Satz konnte sich keine Akteurin entscheidend absetzen. Erst dann gelang der Hessin mit zwei gelungenen Angriffsaktionen der Durchbruch. Danach war die Gästeakteurin nicht mehr zu bremsen und feierte einen verdienten 11:4-Erfolg.

Den ersten Rückschlag gab es dann durch die 1:3-Niederlage von Lutz, die noch nicht zu ihrer Form der Hinrunde gefunden hat und ihrer Kontrahentin Zetsen nur im ersten Satz Paroli bieten konnte. Im Topduell gegen Timina verpasste Dömges dann die Vorentscheidung. Nach einem offenen Schlagabtausch über vier Sätze, wobei die NSC-Akteurin bereits mit 2:0 und 10:8 im fünften Satz in Führung lag, fiel die Entscheidung erst im Abschlussdurchgang. Hier hatte dann die gebürtige Niederländerin Timina die besseren Nerven, wehrte zwei Matchbälle ab und brachte ihr Team mit dem 13:11-Erfolg wieder heran.

Davon ließ sich Gürz nicht beeindrucken. Gegen Heuberger musste die Angreiferin nur Durchgang zwei abgeben, hatte im dritten und vierten Satz ihre Kontrahentin wieder sicher im Griff und siegte mit 11:7 und 11:8. Die Chance, den Auswärtserfolg perfekt zu machen, ließ im Anschluss Lutz ungenutzt. In ihrer Partie gegen Koch lief zunächst nichts zusammen und ihr Gegenüber lag schnell mit 2:0-Sätzen vorn. Dann schien die NSC-Angreiferin ein probates Mittel gegen das aggressive Noppenspiel ihrer Gegnerin gefunden zu haben und entschied die nächsten Durchgänge mit 11:6 und 11:9 zu ihren Gunsten. Im Entscheidungssatz behielt die Gegnerin dann allerdings mit 11:7 die Oberhand und sorgte noch einmal für Hoffnung bei den DJK-Anhängern. Doch Czajkowski brachte den erhofften Auswärtserfolg sicher über die Ziellinie.

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