Bad Nauheim 7:0 über Hamm

(mw/sth) Hinrundenspiel 8:0, Rückrundenspiel 7:0: Auch mit neuem Trainer waren die Hammer Eisbären in der Eishockey-Oberliga kein Stolperstein für den EC Bad Nauheim, der gestern sein Heimspiel souverän mit 7:0 (1:0, 2:0, 4:0) gewann und am morgigen Sonntag spielfrei hat

Hamms neuer Trainer Larry Suarez war offensichtlich um Schadensbegrenzung bemüht, denn seine Mannen bewegten nach vorne kaum etwas und waren auf eine sichere Defensive konzentriert. Erst in der 13. Minute nutzte die Mannschaft von Frank Carnevale eine Überzahlsituation, als Daniel Ketter am kurzen Pfosten lauerte und den Puck zum 1:0 einschoss. Bad Nauheim war zu dieser Zeit in Überzahl. Vor der Pause traf Maaßen noch den Pfosten, ansonsten ließen es die Roten Teufel in diesem Abschnitt relativ ruhig angehen.

55 Sekunden waren nach der ersten Drittelpause gespielt, als Bad Nauheim auf 2:0 stellte. Konstantin Firsanov stand völlig frei und schoss ein. Bad Nauheim versuchte zwar, das Resultat in die Höhe zu schrauben; das letzte Quäntchen Einsatz fehlte allerdings. Einen Konter schloss Eddy Rinke ab, als die Roten Teufel eine 3:1-Situation kreiert hatten – 3:0 (36.). Hamm nutzten auch einige Überzahlsituationen nichts, denn Bad Nauheim verteidigte gegen die harmlosen Offensivbemühungen gut.

Im letzten Abschnitt nutzte Bad Nauheim die Chancen etwas konsequenter als zuvor, machte den Gegner mit seinen vier Reihen müde (Carnevale: "Das zeichnet uns aus") und schraubte das Ergebnis auf 7:0 in die Höhe.

EC Bad Nauheim: Ower – Schreiber, Baum, Lee, Ketter, Pöpel, Pietsch – Oppolzer, Stanley, Rinke, Firsanov, Lange, Strauch, Kujala, Maaßen, May, Baldys, Schlicht.

Tore: 1:0 (13.) Ketter (Lange - 5-4), 2:0 (21.) Firsanov (Lange), 3:0 (36.) Rinke (Schreiber), 4:0 (47.) Maaßen (Lee, May), 5:0 (48.) Rinke (Pietsch, Pöpel), 6:0 (51.) Rinke (Stanley), 7:0 (53.) May (Maaßen, Schreiber).

Strafminuten: Bad Nauheim 12, Hamm 8 plus 10 Voigt. – Zuschauer: 843.

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