Eishockey

Bad Nauheim holt Christoph Körner

  • Michael Nickolaus
    vonMichael Nickolaus
    schließen

(mn). Christoph Körner kommt. Am Dienstag hat Eishockey-Zweitligist EC Bad Nauheim seine zweite Neuverpflichtung vermeldet. Der 22-jährige Stürmer wechselt von den Eispiraten Crimmitschau zu den Roten Teufeln in die Wetterau. "Christoph ist ein sehr variabler Spieler, der in den vorderen beiden Reihen ebenso einen guten Job machen kann wie in einer defensiveren Rolle im dritten Block", charakterisiert Matthias Baldys, der Sportliche Leiter, den Angreifer, der mit 83 Kilogramm bei einer Größe von 1,88 Metern auch etwas Masse mitbringt.

Körner, in Garmisch-Partenkirchen geboren, wurde in Bad Tölz und der Red Bull-Akademie in Salzburg ausgebildet, spielte in Nachwuchs-Nationalmannschaften (21 Länderspiele) und seit 2016 im Profi-Bereich (97 DEL-Spiele und 112 Zweitliga-Partien). Zunächst lief der Linksschütze für Bremerhaven in der Deutschen Eishockey-Liga auf, zuletzt für die Eispiraten Crimmitschau. Dort war er mit sieben Toren und 24 Vorlagen (bei zehn Strafminuten) Achter der teaminternen Scorerliste des Tabellen-13.

Mit seinen künftigen Teamkollegen Andreas Pauli und Huba Sekesi ist Körner befreundet, mit Neuzugang Tomas Schmidt hat er zudem einst in Dresden zusammengespielt - und letztlich konnten die Gespräche mit Bad Nauheim überzeugen. "Das klang gut und hat von vorne bis hinten gepasst", sagt Körner gegenüber unserer Redaktion. Mit Bad Nauheim verbinde er bislang "stets enge, harte und knackige" Duelle.

"Christoph ist jung, bringt dennoch ein gewisses Maß an DEL-Erfahrung mit und hat gezeigt, dass er auch Punkte produzieren kann", sagt Baldys. Körner gehört sicherlich zu einer Kategorie Spieler wie Eugen Alanov, Leon Niederberger, Max Hadraschek oder auch Andrej Bires, die über die Roten Teufel den Weg in die DEL finden können und wollen.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare